Manchmal frage ich mich…

was wäre eigentlich, wenn irgendwann rauskäme, dass all die “vollkommen unerwarteten” Spielergebnisse bei der WM genauso gekauft waren wie die Weltmeisterschaft selbst?

Wäre irgendwer wirklich überrascht? Ich meine, wirklich?

Merch

Neulich, als ich noch auf Reisen war, ist mir zum ersten Mal bewußt geworden, dass Harry Potter eigentlich die perfekte Marketingmaschine für Unterwegsprodukte ist. Was habe ich nicht an Koffern, Taschen, Rucksäcken, Decken, Kinder-Trolleys, Nackenhörnchen und und und mit dem ikonischen Schriftzug gesehen.

Well done, Ms. Rowling.

Aus dem Vokabelheft (Hunsrücker Platt)

Der Kollege und ich lösen heute in einem kurzen Telefonat nicht nur das uns gestellte Problem, sondern auch noch schnell die der Welt: es sollen einfach alle genug Geld haben, dann “geht dat schon”.

Aber, schränkt er ein, es gibt einfach welche, die sind “haupster” als wir und deswegen wird sich unsere simple Maßnahme nicht durchsetzen.

(Haupster ist zum Beispiel schon der Vorgesetzte, der die Gehaltserhöhung verweigert.)

Fehlzündungen

Wo eigentlich der Bock nicht hätte fett sollen sein, wurde beim Synapsentanz “den Docht nicht festmachen” draus.

Hübsch.

Gelesen: Milena Moser – “Das Leben der Matrosen – Ein Zeitungsroman”

Vielleicht muß man Ende des letzten Millenniums in der Presseszene in Zürich unterwegs gewesen sein, um in dem belanglosen Büchlein mit Krimihandlung irgendwas “Enthüllendes” entdecken und daran Spaß haben zu können.

Moser liest sich leicht und flüssig, ja, aber über 20 Jahre später fühlt sich die Lektüre nur noch an wie Zeitverschwendung.

Nicht lesen.

Neu im Kino: “Amsterdam”

Ein sagenhafter Cast: Margot Robbie, Christian Bale, Robert de Niro und und und… Inspiriert von einer wahren Begebenheit, nämlich einer Verschwörung amerikanischer Industrieller in den Dreißigern, mit dem Ziel, den “Krüppel im Weißen Haus” (Roosevelt) sowie alle anderen, die von White Supremacists als “Untermenschen” wahrgenommen werden, wegzuschaffen und den Weg für das “wahre weiße Amerika” freizumachen und dann das: ein langweiliger, elendiglich schlecht inszenierter Kostümfilm (ja, die tollen Glamourmoden der Dreißiger an wunderschönen Frauen, aber halt auch nicht mehr) mit reichlich logischen Brüchen und unsinnigem Hurra-Patriotismus.

Was für eine Vergeudung dieser Geschichte und dieser Schauspieler!

Nicht anschauen!