Dokumentarfilm: “Ruinenschleicher und Schachterleis – München nach 1945”

Ich bin ja nun schon seit Jahr und Tag Mitglied beim VdK. Der Ortsverband Hadern-Neuried ist ein besonders rühriger, was möglicherweise an der Altersstruktur der Stadtviertel liegen mag und hatte jüngst zur Filmvorführung eingeladen, mit dem hilfreichen Hinweis, “mit dem Bus 269 ab der U-Bahn Station Klinikum Großhadern gelangen Sie in 11 Minuten direkt vor die Tür des Pfarrsaals von St. Nikolaus, Maxhofweg 7, 82061 Neuried”.

Stimmt. Der Bus fährt halbstündig, ich bin, wie verabredet, eine Viertelstunde vor drei da und meine Freundin auch und führt mit einem Auch-schon-da-Herrn ein angeregtes Gespräch über ihre jeweiligen Kriegserlebnisse. Jetzt müßten wir in diesem Trumm Kirche bloß noch den Pfarrsaal finden. Das erweist sich als schwierig, in dem Block sind alle Türen fest verrammelt und das Sekretariat, das man fragen könnte, hat mittwochs Ruhetag. Aber ich weiß mir zu helfen und rufe auf der Nummer des Pfarrers an, schon, weil ich immer schon einmal sagen wollte: “Grüß Gott, Herr Pfarrer” (fragt Oma). Der weiß aber von nichts und empfiehlt, auf der Informationstafel bei den Fahnen nachzusehen, wo zwar grad keine Fahnen, aber immerhin Fahnenstangen zu sehen sind. Stellt sich heraus: wir sind eine Stunde zu früh und die Türen zu Recht noch zu. Hmmm. Dann gehen wir halt Eis essen, ist eh heiß.

Im Eiscafé zeigt sich unser neuer Freund Siegfried (“Z’wegn Wagner, da hob i a Glück g’habt”) als wahrer Gentleman und lädt “die Damen” zum Eiskaffee ein und wir erzählen einander Kriegsgeschichten. Siegfried, Jahrgang 1935, selbst erlebte, meine Freundin, Jahrgang 1947, die ihres Vaters und ihre eigenen Nachkriegserlebnisse, ich, Jahrgang 1960, die meiner Oma. Ich habe mich noch nie so oft wie ein Nesthäkchen gefühlt wie jetzt, wo mir andere Leute vormachen, wie man gut alt wird. Blutige Anfängerin. Das bin ich.

Dann ist es Zeit geworden und wir gehen zurück zum Pfarrsaal, wo die Türen inzwischen geöffnet sind und junge Menschen dauernd noch mehr Stühle anschleppen – bis alle da sind, werden es 80 bis 90 Zuschauerinnen (2 Drittel) und Zuschauer geworden sein. Zum Glück gibts kein Mindestzutrittsalter, wir die wir gerade mal in den Sechzigern geboren sind, sind vielleicht, großzügig gerechnet, zu acht. Der Beginn verzögert sich ein bißchen. “Akademisches Viertel?”, schlage ich vor, werde aber von meiner Freundin belehrt: “Das sind hier alles alte Leute. Die können sich das gar nicht leisten.” Aber da gehts auch schon los.

Der Film ist richtig gut geglückt. Eine ausgewogene Mischung aus zeitgenössischem Film- und Fotomaterial schon aus den frühen Nachkriegstagen bis ins “Rama dama”-München unter OB Thomas “Damerl” Wimmer und den Wiederaufbau der Stadt begleitend. Dazu Interviews mit 28 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die vom Abenteuerspielplatz Ruine erzählen, vom ersten Menschen mit schwarzer Hautfarbe, den sie je gesehen hatten, von Hunger, Entbehrung und vom “Organisieren”, vom “Schutteln” (für 1 Pfennig pro Stück Mörtel von Ziegelsteinen abschlagen, damit diese wieder zum Bauen verwendet werden können), vom Bayerischen Rundfunk, der erst nach dem Wiederaufbau des Alten Peter auch die letzte Silbe des Liedtextes wieder in den Jingle aufnahm, von brutalen Prügellehrern, die innerlich immer noch braune Uniformen trugen, einer Weißwurschtparade beim Fasching, Schwimmenlernen in den mit Wasser vollgelaufenen Bombentrichtern neben der Isar, wie einer mit dem Zusammenlöten von Kochtöpfen so reich geworden ist, dass er sich ein Haus in der Au kaufen konnte, sich aufarbeitenden Müttern, wie es nur am Sonntag Fleisch gegeben hat und unter der Woche Mehlspeisen, wie am Freitag immer Waschtag war und, wenn die Wäsche “gemacht” war, die Kinder nacheinander im selben Wasser in der Zinkbadewanne eingeseift und geschrubbt wurden, wie das “neue Geld” gekommen ist (“40 Mark” raunt es aus mehreren Ecken im Publikum) und…

Die ganze Vorführung ist neben sehr gut ausgewählter Filmmusik von Zustimmungsgeräuschen unterlegt. Das haben die hier größtenteils alle selbst so oder so ähnlich erlebt und wenn’s anders war, muß sofort der Nebenfrau (meistens) davon erzählt werden. Hochinteressant. Die Diskussion im Anschluss ist ebenfalls, neben ein paar Fragen an den Filmemacher, von dem Bedürfnis gefüllt, eigene Erlebnisse zu erzählen. 70, 80 Jahre später. Viele sprechen auch über das Schweigen, das in den Familien war, und das sie selbst fortgesetzt hätten.

Als im Frieden Nachgeborene bin ich dankbar, dass a) ich im Frieden nachgeboren bin und b) soviel von diesen Damen- und Herrschaften hier gelernt habe. Fühle mich außerdem in meiner Theorie bestätigt, dass mindestens die Menschen meiner Generation immer noch Kriegsgeschichten aus der Familie zu erzählen haben. Muss mal einen Menschen der Gen Z fragen, wie das bei denen aussieht.

Ach ja, falls es wer auch nicht weiß: Der “Ruinenschleicher” war die 37er Tram, die sich langsam durch die zerstörte Stadt wand und “Schachterleis” ist die ursprünglich von Felix Unsöld erbaute und bald nach dem Krieg wieder eröffnete überdachte Kunsteisbahn im Lehel, klein wie ein Schächtelchen.

Die Filmemacher Michael von Ferrari, Angelika Wimbauer und Lutz Eigel arbeiten schon an ihrem nächsten Projekt: Die Wirtschaftswunderjahre in München und was die herangewachsenen Ruinenspielplatzkinder davon zu erzählen wissen.

Gelesen: Lucky Luke (Hommages 1, 7, 8)

Hommage 8: Flix (Text), Reinhard Kleist (Zeichnungen) – “Die Grimm Brothers”
Ja, nett. Nix, um den Küchenschrank dafür zu verkaufen (so hat mein Vater selig Qualität gemessen), aber nett. Der Inhalt, ganz kurz: die Gebrüder Grimm kommen zur Lesereise in den Wilden Westen, um erstaunt festzustellen, dass das Interesse in den dortigen Salo(o)ns eher mau ist. So lange, bis Luke sie mit Ma Dalton bekannt macht und sie anfangen, deren Geschichten von den vier wackeren aufrechten guten und edlen Helden weiterzuerzählen. Geht nur mittelgut aus.
Ein paar ganz hübsche Ideen sind drin, wie das Bild auf der Rückseite (der Mann, der schneller zieht als der Froschkönig) und der vom Hans im Glück inspirierte Wechselkurs von Gold zu Pferd zu Kuh zu Schwein zu Gans. Wie gesagt: nett. Kann man lesen.

Hommage 7: Appollo (Text), Brüno (Zeichnungen) – “Dakota 1880”
Eher ein bebildertes anekdotisches Geschichtsbuch über das Ende der Sklaverei und nicht eingehaltene Versprechen (“Forty acres and a mule”) an die nunmehr freien Schwarzen, die Underground Railroad, Annie Oakley, Freiheitskämpfe der Ureinwohner, amerikanische Poeten und Groschenheftchen (“Dime Novels”). Interessant gezeichnet und geschichtlich und pädagogisch wertvoll. Kann man auch lesen.

Hommage 1: Matthieu Bonhomme (Text und Zeichnungen) – “Der Mann, der Lucky Luke erschoss”
Da verbeugt sich einer tief vor Western und dem Wilden Westen. Fängt schon beim Titel an, der “The Man who shot Liberty Valance” zitiert und geht mit den Motiven (Tropes) weiter: der böse Rancher, der Recht und Gesetz ignoriert und von einem aufrechten Mann in die Schranken gewiesen wird; die Dame, die aus dem Osten anreist, um zu heiraten und herausfindet, dass der Bräutigam wegen Mordes angeklagt ist, bis der aufrechte Mann beweist, dass es ja Notwehr war und die Ehe stattfinden kann; das Duell auf der Hauptstraße um 12:00 Uhr mittags; Betrug bei Würfel- und Kartenspiel (“A Dead Man’s Hand”), bis der aufrechte Mann… Die Zeichnungen sind von allen drei Hommage-Bänden am nächsten an Morris’ (Lucky Lukes Schöpfer). Kann man auch lesen.

So ist dann schnell mal ein Nachmittag um – wie schön, dass mein eigentlich geplanter Termin ausgefallen war. Es lebe die Rentnerei!

Warum gleich drei Ausgaben in einer Kritik? Weil ich Schwäbin bin. (Eine Hardcover-Ausgabe kostet beim Verlag plus Versandkosten fast genauso viel wie drei broschierte ohne. Ecco.)

Gelesen: Mick Herron – “Clown Town” (Band 9 der “Slow-Horses”-Serie)

Ich fange dann mit meiner Rezension an wie immer: Mick Herrons Slow Horses sind eine sichere Bank. Unterhaltsam, intelligent, spannend, überraschend und mit einem derartigen flotten Sprachwitz geschrieben, dass man als Auch-Schreiber manchmal vor Neid ganz grün wird; Motto: ich wollte, das wäre mir eingefallen… Besonders, weil er dieses Mal auf den ersten paar Seiten ein Feuerwerk abfackelt – again, ich wollte, ich könnte das mit dieser Leichtfüßigkeit.

Ganz sicher hilft die kongeniale Verfilmung (wobei Herron ohnehin schon immer drehreife Dialoge liefert) und dass die Protagonisten jetzt alle ein Gesicht haben. Also die, die noch da sind. Yup. Es überleben ja nicht immer alle das böse Spiongeschäft. Wer dran glauben muß? Verrate ich nicht. Selber lesen. Ich verspreche, es macht Spaß.

Ich hatte dieses Mal den Vorteil, dass ich mir gerade vor kurzem noch Wissen über die “Troubles” in Irland und die oft gar nicht legalen Verflechtungen der britischen Organe angelesen hatte (https://flockblog.de/?p=53141), muß man aber nicht. Und ganz besonders habe ich mich gefreut, als Herron sich irgendwann zwischendrin ganz beiläufig vor dem großen Kollegen Richard Osman und seiner Rentnergang (s. https://flockblog.de/?p=50225; inzwischen auf 5 Bände angewachsen) verbeugt. Hihihi.

Lesen! Lesen! Lesen!

Nachgang zur Nachtkritik – Kammerspiele: “Meister und Margarita”

Ich sollte vorausschicken, dass es möglicherweise an mir liegt und ich die Inszenierung einfach nicht verstanden habe. Oder die tief liegende russische Seele. Es könnte aber auch sein, dass Regisseurin Jette Steckel und ihr Dramaturginnenteam Julia Lochte und Emilia Heinrich die Dramatisierung des Romans a bissele überfrachtet haben. Oder es war irgendwas dazwischen. Oder… egal.

Nun gut, es sei erst mal dahingestellt. Was also sollte man wissen, bevor man sich in seinem Zuschauersessel (Sessel? Na ja.) zurücklehnt und der Vorhang aufgeht? Da geht es für mich schon los: muss ich mich als Zuschauerin erst einmal einlesen müssen, damit ich die Chance habe, bei der Aufführung mitzukommen? Ich finde, das sollte ich nicht. Am Mittwochabend wäre es anders aber gar nicht gegangen. Hmmm.

Es geht um… schon falsch. Besser so: Zur Aufführung kommt die Dramatisierung des Romans “Meister und Margarita” von Michail Bulgakow, unter Stalin zensiert, mit Veröffentlichungs- und Aufführungsverbot „zum Schweigen verdammt“, an dem er ohne Aussicht auf Veröffentlichung über 12 Jahre lang bis zu seinem Tode schrieb. Aus dem Programmheft: “Als ‘Meister und Margarita’ dann postum 1966 erschien, wurde der Roman Kult: Viele lernten ihn auswendig, die zensierten Stellen kursierten im Untergrund. Dieser realphantastische, sprachmächtige Roman ist ein Labyrinth, in das man hinein-, aber nur schwer wieder hinausfindet, ist Rausch und Anarchie, ist finster und komisch, ergreifend, verwirrend und erhellend.” Was daraus abgeleitet auf der Bühne stattfindet, ist auf jeden Fall alles sehr anstrengend, noch dazu, wo man sich dem hehren Anspruch verschrieben hat, zu klären und zu erklären: “Wie kommt das Böse in die Welt?”

Damit meine Kritik nicht auch so wild mäandert, werde ich nur einzelne Höhepunkte herausgreifen. Ja, Höhepunkte, denn die Schauspielerinnen und Schauspieler sind großartig. Zunächst die Rahmenhandlung: die Aufführung des Bulgakowschen Stückes “Pontius Pilatus” in einem atemberaubenden Bühnenbild aus schwarzen Klötzen, Licht (Lichtdesign Maximilian Kraußmüller) und kontrastierenden schwarz-blutroten Kostümen, wo Edmund Telgenkämpers Pilatus vom hohen Thron donnernd sein feiges Urteil verkündet und – machen wir es so groß wie es die Inszenierung tut – die Unschuld (herzzereißend Erwin Aljukić) wider besseres Wissen hinrichten läßt.

Dann läuft ein Teil des Ensembles auf die Maximilianstraße und die Straßenbahn zum Westfriedhof köpft einen Dissidenten und es ist ein rechtes Gerenne und Gehetze und wildes Handkameragewackle und irgendwann sind alle wieder da, das Arbeitslicht geht aus und der Teufel tritt auf, der nunmehr das Haus und alle angeschlossenen Bühnen übernimmt, weil, ab jetzt ist alles Theater. Oder so. Wenn schon Teufel, dann muss es mindestens Wiebke Puls sein. Zum Niederknien. Eine große schmale Frau im Nadelstreifenanzug, irgendwo zwischen Al Pacino und David Tennant, mit – natürlich – sardonischem Grinsen, das die versilberten Zähne schön zeigt, einer ungeheur versatilen Stimme und dem tollsten Vortrag von “Sympathy for the Devil”, den ich je gesehen und gehört habe. Sorry, Mr. Jagger. Warum sie, während im Hintergrund ein faszinierendes Kofferballett tanzt, aus einem Kunstpenis an den Bühnenrand pissen muss? Weiß ich nicht, verstehe ich nicht. Vielleicht war der teuer und nur durch den Einsatz bei “Wallenstein” würde sich die Anschaffung nicht armortisieren? Ist auch egal.

Bulgakow, nunmehr mit dem Meister (gewohnt grandios verkörpert von Thomas Schmauser) verschmolzen (das wird später noch sehr verwirrend werden), ist inzwischen in der Psychatrie eingesperrt, betreut und sehr lustig sediert von Schwester Telgenkämper, und besucht (heimgesucht?) vom Teufel und seiner margaritengelben Margarita (Linda Pöppel), die vom Teufel einen Deal angeboten bekommt. Hier: Zaubersalbe, da: den ganzen Körper damit einschmieren, dort: kurzfristig durch Videotechnik unsichtbar und irgendwie ins Vier Jahreszeiten gebeamt, dann: nackig in wicked-grün auf dem Besen reitend den Meister retten. Oder so.

Pause. Sehr nötig.

Nach der Pause ist die immer noch nackige grüne Margarita in der Hölle (mit dem Besen verflogen?), steppt mit der schwarzen Katze (Elias Krischke) (war schon die ganze Zeit eine tragende Figur, habe ich aber ausgelassen, weil nur noch irritierender) und während diese nach rechts abgeht, um im Hintergrund ein Bidet leerzusaufen, ist Margarita links beim Teufel im Bad. Frau Teufel rasiert sich mit nacktem Oberkörper die Achseln (nein, ich habs nicht verstanden) und schlüpft nach und nach wieder in den Nadelstreifenanzug, während sie dem nackten grünen Geschöpf die umgekehrte Gretchenfrage stellt: “Glaubst du an Gott?” und sich selbst die Antwort gibt: “Ich bin ein Humanist.” Denn: “Das menschliche Bewußtsein glaubt schneller als es denkt. Weil es vertrauen will.” Und das haben Generationen von Russen wg. subversiv auswendig gelernt? Kurz danach bekommt Margarita einen Bademantel. Endlich.

Dann kommt der eigenartigste Teil des Abends. Ja, ich weiß, das klingt nach all dem, was ich bisher schon erzählt habe, ein wenig hochgegriffen, aber: abwarten. Nun nämlich macht sich der Teufel einen Jux und hypnotisiert das Publikum. Allen sollen die Gliedmaßen verkrampfen, die Hände zusammenkleben, sowas. Ich fürchte, ich bin Skeptikerin und die begleitende Freundin ist frisch an der Schulter operiert, bei uns pappt nix. Liegt aber bestimmt wieder an uns. Frau Puls findet bei ihrem Rundgang im Publikum Menschen, denen die Fingerknöchel schon weiß angelaufen sind vor lauter Krampf und nimmt eine besonders empfängliche junge Frau mit auf die Bühne. Mit der macht sie dann oben ein paar Varieté-Hypnose-Kunststückchen und ich bin irgendwo zwischen Fremdschämen und Vom-plattgefahrenen-Tier-nicht-Weggucken-können hin- und hergerissen und wenn mein Handy noch Batterie hätte, könnte ich nachsehen, wie lange das voraussichtlich noch dauern wird. Es ist eine Qual. Und eine Quälerei.

Der Kettenvorhang (diese ganze Ketteninstallation von Florian Lösche ist eine phänomenale Idee) fällt wieder und nun läuft eine Videoinstallation mit Porträts von kunst- und kulturschaffenden Menschen auf der ganzen Welt, die deswegen eingesperrt sind. Noch ein Faß aufgemacht.

Dann ist auch die Umbaupause um und das Video durch und wir sind wieder in Jerusalem, wg. Rahmenhandlung. Pilatus hockt zerrissen von Selbstzweifeln auf seinem hohen schwarzen Block, Jesus ist tot, während Barnabas lebt. Noch einmal wird insistiert, dass Feigheit die größte Sünde von allen ist. Wiederholung befördert bekanntermaßen den Lernerfolg. Dann ist Schluss. Endlich.

Großer Applaus für die Schauspielerinnen und Schauspieler. Zu Recht. Die Inszenierung selbst ist vollkommen überfrachtet und will viel zu viel und ist trotz einiger sehr schöner Szenen… unausgegoren. Nicht zuletzt noch einmal belegt durch das gemeinsame Absingen von “Burning Moonlight” von Marianne Faithful. (Marianne Faithful und Mick Jagger, get it?)

Mon dieu.

Rechnen für Fortgeschrittene

War shoppen. Habe eine Hose gekauft. Waschanleitung gelesen. Die Hose ist hergestellt aus 4% Polyester und 46% Baumwolle. Nunmehr verwirrt.

Mögliche Lösung: es waren Hotpants geplant, das Schildchen schon fertig, aber doch genug Stoff für eine langbeinige Hose vorrätig? Oder fällt das eine Bein während des Waschgangs ab? Oder?

Andere Ideen?