… der muss erst einmal junge Menschen finden, die mutig genug sind, sich auf eine so derartig sprachverwirrte Anzeige zu bewerben.

Die erste Packung Elisenlebkuchen dieses Winters. Wohlverdient, weil: Winter. Schnee, Eis, kalte Füße, Scheiben frei kratzen, das ganze Paket.
Der erste wollüstige Biß und meine Ober- und Unterzähne stoßen krachend aufeinander. Autsch! Was ist das? Ich habe noch jeden Winter viele Lebkuchen verzehrt. Ich weiß, wie man das macht.
Ich schon. Ahaber die Lebküchnerei Wicklein aus Nürnberg hat mich ausgetrickst. Der Preis pro Packung ist zwar um einen Euro gestiegen, aber jeder einzelne Lebkuchen 10 Gramm flacher geworden. Kein Wunder, dass die Bißstärke nimmer stimmt. Frechheit!
Da schiebt der steinalte Mann seine steinalte Frau in ihrem steinalten Rollstuhl durch die Supermarkttür, parkt sie so, dass sie direkt in dem Dauerwarmgebläse direkt hinter der Tür zu stehen kommt und spricht, Abschied nehmend: “So, Spatzl, da wärmst du dich jetzt einmal richtig auf und wenn wer was sagt, dann sagst ihm, dass dein Mann da drin zum Einkaufen ist und du hier auf ihn wartest. Des derf ma fei.”
…ist das Internet ein echtes Schatzkästlein und es findet sich sowas wie dieser Kanal, wo Menschen mit wunderbar geschulten Stimmen Briefe vorlesen. Ganz egal, wie weit KI noch kommt, ganz egal, wie sehr sie in unser Leben eingreift – so lange ihr der Schöpferfunke fehlt, ist mir nicht bang.
Ich bin ja auch nicht davor gefeit.
Neulich erst, als ich telefonisch mein Home-Office damit erklärte, dass ich mich mit meiner halbscharigen Corona-Infektion schließlich den anderen im Büro gegenüber nicht als “unverantwortungslos” erweisen wolle.
Aber über Dubbya (43. Präsident der USA) herziehen, der seinerzeit verlangte “do not misunderestimate me”.
L’incohérence c’est moi.
Über Mey & Edlich und ihren eigenartigen Zugang zur Kundengewinnung wird irgendwann noch mehr zu sprechen sein.
Vorerst gratuliere ich herzlich, dass Jesus als Model gewonnen werden konnte. Sieht es nicht aus, als ob er sich auch fragt, ob er nicht besser für Lendentücher als für Gottes alte Polohemden posiert hätte?

Eiskaltsturm mit Heulen in der Nacht, gefolgt von einem Tag, an dem das Morgengrauen bis zum Abend anhält, gespickt mit Schnee- und Eisregen. Erste dicke Flocken deutlich sichtbar.
Allerhöchste Zeit, den großen Stein vor den Höhleneingang zu rollen und sich zur Ruhe zu begeben.
Irgendetwas scheint schiefgelaufen zu sein. “Aber”, droht die Kollegin dem Verursacher, “so leicht kannst du dich nicht aus der Atmosphäre ziehen”.
Was ein Glück, dass wir im Betrieb keine Luftschleusen haben…