Google fährt zur Zeit eine Anzeigenkampagne auf Autobahnstelltafeln (Billboards) mit einem täglich neuen Slogan. (Deren Marketingbudget hätte ich gerne…) Angesichts dieser Anzeige frage ich mich allerdings: do I really wanna go Google?

Google fährt zur Zeit eine Anzeigenkampagne auf Autobahnstelltafeln (Billboards) mit einem täglich neuen Slogan. (Deren Marketingbudget hätte ich gerne…) Angesichts dieser Anzeige frage ich mich allerdings: do I really wanna go Google?

– ist das jetzt besser, als wenn er’s einfach nur so machen würde?
titeln unsere hiesigen Blätter zur Absage des BART-Streiks.
Ich habe den Eindruck, das gilt im Zusammenhang mit Zügen hier eigentlich immer…
Nach den vielen Bäumen gestern, war mir heute mal wieder nach Stadt und Steinen. Und seit ich den Newsletter von Johnny Funcheap (bin ja nicht umsonst Schwabe:” www.funcheapSF.com
a hand-picked calendar of the best fun, free and cheap stuff to do in the Bay Area”) abonniert habe, weiß ich auch immer, was läuft. Meistens so viel, dass man ohnehin nicht nachkommt…
Street Fair angucken klang nett; ich bin dann in einer Art Anarcho-Tollwood gelandet (“noon to six, all ages, 21 to booze, 75 designers, bands, djs, booze, beers, eats”) – mögt ihrs ansehen?
http://picasaweb.google.de/mucbiene/TheIndieMart?feat=directlink
Kurze Episode am Freitag im Treppenhaus unseres Bürogebäudes. Eine Frau kommt mir mit Leichenbittermiene entgegen: “From Monday on, BART (Nahvehrkehrssystem) will be on strike. And they’ll close Bay Bridge for the Labour Day Weekend… Y’know what? LIFE SUCKS!” (Abgang, wütend stapfend.)
Ich möchte mir das Chaos allerdings auch nicht aus der Nähe ansehen müssen: die BART bedient alle Strecken in den und vom Norden bis hin zum Flughafen, und am Labour Day ist das letzte lange Wochenende vor dem Ende der Schulferien, wo traditionell ganz Amerika unterwegs ist. Die Brücke hat auf jeder der beiden Etagen sechs Fahrspuren (in und aus der Stadt) und die BARTgleise führen darunter hindurch…
Ich denke, ich werde auf meiner Südseite bleiben.
hab eine gute Zeit in MI und eine gute Heimreise. Und grüß schön!
Ich bin ja eher der dunkle Typ und eine echte Sonnenanbeterin, Tonis Elfenbeinteint hingegen verfärbt sich allein schon bei der Erwähnung von UV-Strahlung ins Hummerfarbene (gekocht). Was also tun, wenn man doch gemeinsam nach draußen will und die Sonne hell vom Himmel scheint? Wir konnten uns recht schnell auf “im Wald rumlaufen” einigen und Wälder gibts gleich um die Ecke gerade genug. Albern allerdings der europäische Ansatz, das Auto irgendwo am Waldrand abzustellen und dann einfach loszugehen. Von wegen einfach – es geht einfach nirgends einfach ein Pfad ab.
Also haben wir bei den Parkrangers im Huddart State Park Eintritt bezahlt und dafür eine Wanderkarte (“Wild Places & Friendly Spaces”) sowie die Art Wald bekommen, die wir suchten, mit schönen tannennadelgefederten Weglein (“trails”) auf und ab unter majestätischen Redwoodbäumen. Im Gegensatz zu den Wäldern daheim gibts nirgends helle Bächlein (eine jämmerliche Pfütze haben wir gekreuzt) – wir waren zum Schluß mehr oder minder gleichmäßig mit Staub paniert. (Vorhin beim Duschen ging da eine Brühe runter…) Die auf der Karte versprochene Fauna hatte wohl heute frei, bis auf eine Schlange gleich am Anfang haben wir kein einziges Tier gesehen, die Vögelein schwiegen ebenfalls. Man ist angehalten, den Weg mit “Equestrians” zu teilen, Pferde waren aber auch keine da. Nur jede Menge Pferdeäpfel…
Im Amerikanischen sind im übrigen Spaziergänge nicht vorgesehen: wenn es draußen stattfindet, ist es ein “hike” – der kürzeste, der auf der Rangerkarte angeboten wird, ist 0,7 Meilen, also einen Kilometer lang…
Wer Bäume mag, wird die Bilder lieben:
Und das nächste Mal hiken wir den “Skyline Trail to Wunderlich”.
Ich bin sehr unschlüssig, ob der russische Radioliedermacher neulich wirklich von Aunts und nicht doch von Ants gesungen hat. Ihrem aktuellen Aufkommen hier im Häuschen nach wären sie mindestens eines mehrstündigen Choralwerks würdig. Vor ein paar Wochen – im Wohnzimmer – bin ich sie erst unter Einsatz milderer Mittel mit dem Ziel der Vertreibung und schließlich doch mit Gift (“wo ist die blaue Flasche mit dem Tod?”) bis auf einige wenige Resistance-Ameisen losgeworden. Dachte ich.
Nunmehr stelle ich fest: die haben einfach auf die nächste Generation gewartet und dringen jetzt in die Küche ein. Sie kommen aus Steckdosen, aus den Wänden, Bodenritzen und definitv: aus dem Nichts. Wenn wo ein Krümel liegt oder nicht abgewaschenes Geschirr oder Obst (alles in Küchen nicht unüblich), formieren sie sich zu Kampfschwadronen und fallen drüber her. Die neuen Köder finden sie doof und gehen drum herum und für händisches Töten sind es zu viele. Und vom blauen Tod sterben nicht nur die Tierchen, sondern auch ich… (Es steht zwar auf der Dose, sie sei für Anwendung im Haus gedacht, aber um diesen Gestank zu ertragen, muss man in fünfter Generation aus einer Familie amerikanischer Pest-Controller stammen.)
Man weiß, dass ich gerne teile – sie können die ganzen Außenanlagen mit mir nutzen, Back- und Frontyard (die müssen für so ein winziges Insekt im Verhältnis doch mindestens die Größe Manhattans haben), und ich verspreche für Brösel und Obst zu sorgen und manchmal ein angetrunkenes Glas draußen stehen zu lassen. Aber drin stören sie mich. Außerdem dauert es mich jedes Mal wieder, wenn ich sehe, wie einer sich mit der Leiche eines Kameraden abschleppt.
Wenn es klein und schwarz ist, sich schnell bewegt oder gar auffliegt, dann ist es keine Ameise, sondern eine Art Fruchtfliege. Die heißen hier “black flies” und kommen als nächstes dran.
habe ich mit dem flockblog angefangen.
Und was soll ich sagen: ich war immer noch nicht wieder in New York (denke aber zur Zeit über einen Christmas-Shopping-Trip nach), aber doch auf Hawaii und bin schon mehrfach in zerrissenen Schuhen* durch San Francisco gelaufen (dabei fällt mir ein: ich muss dring-end shoes shoppen). Seit ich hier bin, haben die Amis eine Weltwirtschaftskrise angezettelt, einen neuen Präsidenten gewählt, die Frau des San Franciscaner Bürgermeisters ist schwanger und Rassismus wird im Garten des Weißen Hauses beim Bier weggeredet.
Inzwischen fühle mich gleichermaßen fremd wie angekommen (doch, doch, das geht und ist noch nicht einmal ein Widerspruch), finde viele der hiesigen Monstrositäten normal (als ich neulich mal Milch in Ein-Liter-Packungen – statt der üblichen Gallonen – entdeckte, kamen mir die Tetra-Packs winzig vor) und versuche trotzdem, wache (europäische) Augen und Ohren zu behalten (davon profititiert meine werte Leserschaft immer mit).
Keine Ahnung, ob ich hier alt werden wollte/könnte. Ein bißchen älter aber sicher noch!
*Weiß schon, in Herrn Jürgens Chanson sind’s Jeans – aber dann hätte mein Anschluss nicht gepasst…
(die könnens auch).
Über einen Internet-Gamer: ” Und du glaubst es nicht, dieser Typ spielt den ganzen Tag ‘War of Warhol’ “