Ähhhh!

Wie ich gestern der Werbebroschüre eines Heizpumpenherstellers entnehme, ist das einzige, was einem harten Winter Einhalt gebieten kann, ein Wärmeträgermädium, welches in den Varianten aktiv und träge angeboten wird.

Ist doch gar keine Fräge, welches wir da wählen würden.

Aus der Personalabteilung

Ich arbeite in einem Start-up. Das Unternehmen wächst, also brauchen wir neue Mitarbeiter/innen. Zur Zeit lese ich mich wieder durch viele viele Bewerbungen und bin doch immer wieder überrascht, welche Fertigkeiten Menschen ins Berufsleben einbringen wollen. Mein Liebling diese Woche ist offensichtlich sprachbegabt und spricht Deutsch, Englisch sowie “Latein (gr. Latinum) konversationssicher”. Mein Haßling* hingegen hält es für wichtig zu betonen, dass “in Zeiten wie diesen ein biodeutscher Bewerber wie ich ganz oben auf der Liste der Einstellungen stehen sollte”.

Ach wissen Sie, Herr Biodeutsch, wir entscheiden da lieber nach Qualifikation. Oder, wie es ein sehr geschätzter Ex-Chef von mir auszudrücken pflegte: “Nach Eichnung und Neichung.”

 

* Was kann ich dafür, dass die Duden-Redaktion bis dato versäumt hat, das Gegenteil für Liebling in ihren Wortschatz aufzunehmen.

Inthronisierung

Neulich noch bin ich an den wie zementiert sitzenden Schrauben meiner Klobrille verzweifelt und habe mich gefragt, ob ich zu doof bin, um zwei Flügelschrauben aufzukriegen. Heute habe ich Christoph bewundernd dabei zugesehen, wie er unter vollem Körper- und Insgesamtfünfzangeneinsatz die Dinger löste und dann mit dreieinhalb Handgriffen den erhöhten Toilettensitz installierte.

War schon sehr wohltuend, dass ich nicht zu blöd, sondern höchstens zu steif war, die Dinger verdreht am Boden liegend über Kopf aufzudemmeln und noch wohltuender, dass ich meine Geschäfte zukünftig 15 cm höher verrichten werde. Das wird das Neuknie freuen.

DANKE!

Gastbeitrag

Danke an den wilden Herrn aus M., der von seinen Reisen immer nur die allerschönsten Souvenirs mitbringt.

Mausam Kolben

Weise Worte

Das natürliche Zeitgefühl der Amerikaner war immer das Zeitgefühl der Revolution: Heute ist der Beginn der Zukunft. In Europa war Heute immer das Ende der Vergangenheit.

Diesen Satz habe ich jüngst in einem Essay von Andrian Kreye entdeckt und für sehr klug befunden. Wer den ganzen Text nachlesen will (und er ist es wert), findet ihn hier: http://bit.ly/2jNokqy

Sherlock, die vierte Staffel

Ja, ich hatte recht (s. https://flockblog.de/?p=32109), die erste Folge war nur die Vorbereitung auf die nächsten beiden und die sind beide richtig gut geworden, wobei ich die dritte noch lieber mochte als die zweite, denn in der drehen alle so richtig durch und es macht sehr viel Freude, das anzusehen.

Falls das noch nicht deutlich genug war: Anschauen! Anschauen! Anschauen!

Es ist (wieder) soweit

Dieses Wochenende habe ich der ersten Phase OP-Vorbereitung gewidmet und es geht schon deutlich schneller als das letzte Mal. Trockene Klamotten auf Mitnehm- und in den Schrankleghäufchen sortiert, Postlagerauftrag erteilt, neuen Bücherstapel angefangen, sonstige Medien zusammengestellt, erhöhten Toilettensitz montiert – halt, nein, das nicht. Die Schrauben der aktuellen Brille sitzen so bombenfest, dass ich mir dafür einen Helfer für nächste Woche engagieren mußte. Aber immerhin das ist erledigt. Nächsten Sonntagnachmittag werde ich noch flott den großen Monsterkoffer packen und von mir aus ist dann alles fertig.

Noch 11 Mal im eigenen Bett schlafen, dann checke ich wieder im Krankenhaus ein und hoffe doch sehr, dass der 3. Februar ein ganz tolles Datum ist, um mir ein neues Knie einzusetzen.