Aufgabenstellung: Finde Synonyme.
Anmerkung: Bei Änderung der Reihenfolge gibt es einen Extrapunkt.
Wer nach einem Abstecher auf Hedwigs Hochzeit anschließend von Landshut nach Unterröhrenbach reisen möchte, hat es nicht leicht, denn die B15 ist in Richtung Regensburg gesperrt und der Wegsuchende wird über Wald-, Feld-, Dorf- und Wiesenstraßen umgeleitet.
Versöhnt wird der Irrende durch so schöne Entdeckungen wie das “Gästehaus Bettenschoner”.
Es sage keiner, frau hätte nicht davor gewarnt. Hat sie, s. https://flockblog.de/?p=33051. Dennoch entblödet sich eine große Lebensmittelsmarktkette nicht, sich als Heimstatt der Invasion zu bekennen.
Wo soll das noch enden?
Das kann doch letztlich nur auf ein ganz schlimmes Übel hinauslaufen: Pummelhornpferdchenurin – die unentbehrliche Zutat für Zaubertränke. Wehret den Anfängen, sage ich. Wehret den Anfängen!
Zu spät.
Mein amerikanischer Kreditkartenprovider und ich verkehren traditionell per elektronischer Post. Das funktioniert seit vielen Jahren erfreulich gut und unkompliziert, nur neulich muss es bei denen irgendwen geritten haben, den vielen vielen Kunden die geänderten Geschäftsbedinungen ausnahmsweise per “Snail-Mail” (also auf Papier in einem Umschlag mit Briefmarke drauf) zuzusenden. Das hat offensichtlich ein rechtes Chaos ausgelöst und heute kam nun – per e-mail, wie sich das gehört – ein weitläufiges Anschreiben, das in folgender Entschuldigung mündete:
Since we don’t typically mail letters to clients, we wanted to let you know, too, in case that mailing raised any confusion or questions from account signers. And, if it did cause confusion, we sincerely apologize.
Für sowas kam die Amis dann einfach wieder nur gern haben. Selbst die Banker.
Sind wir nun endlich da angekommen, wo der frankophile preußische Kaiser, den seine Anhänger “den Großen” nennen*, uns schon vor über 250 Jahren wissen wollte? Gut, ihm gings damals um Religionsfreiheit, aber ich wage zu bezweifeln, dass ausgerechnet er wirklich was gegen die Ehe für alle gehabt hätte.
Recht so, dann soll ab sofort ein Jeder nach seiner Façon selig werden. Zeit is worn.
(Mit der Spon-Redaktion ist dabei vor lauter Begeisterung direkt der Innere Regenbogen durchgegangen.)
* Das ist leider nicht von mir, sondern bei Kurt Tucholsky entliehen.
Es ist ja nicht alles schlecht an der Foltergeräte-Reha. Nicht doch. Direkt gegenüber liegt ein Running-Sushi-Restaurant und wenn ich tagsüber mal wieder schlampig gegessen und nachmittags fleißigst geturnt und geplantscht habe, dann schaffe ich es lässig, dort den Gegenwert des All-You-Can-Eat-Preises zu verzehren. Muß dabei nur das Gemuppere von El Knie ignorieren, der heim zu seinem Eisbeutel will.
* Vor allem, wenn sie einem auf dem Radl gerade mal wieder die Wattzahl erhöht und die Tretzeit verlängert haben.
Ich versuche gerade, mir die Zielgruppe für dieses Seminar vorzustellen. Sind das Jung-Mafiosi mit Gedächtnislücken wie “Nehme ich jetzt bei treulosen Ehepartnern einen Pferdekopf fürs Bett oder einen toten Fisch?”, “Wofür war nochmal der Sack Zement?”, “Verdammt, wieviel Schutzgeld habe ich letzte Woche bei Renzos Ristorante gefordert?” Oder Politiker, die das Konzept der Wahlversprechen durch Drohungen ersetzt haben wie in “Wer nicht für mich stimmt, ist schuld, wenn die Wall-Street-Braut und der Praktikantinnenverführer hier Chef werden” oder ganz knapp: “Ich for President, or else…”.
Ach, wurscht. Hauptsach’, again what learned!
Wenn ich jetzt ein abergläubischer Mensch wäre, dann würde ich mich nicht fragen ob es was, sondern was es bedeutet, dass ich gerade einen (1) druckfrischen rumänischen Lei gefunden habe. “Steht mir etwa”, würde ein an Zeichen und Wunder glaubendes Ich fragen, “steht mir etwa eine Reise ins Haus? Ins sonnige Transsilvanien womöglich?”
Mein dominantes pragmatisches Ich eruriert, dass der Wert des grünen Scheinchens bei 0,00002 Euro liegt, äußert sich hinsichtlich der potentiellen Exkursion deutlich abschlägig und das Kompromiss-Ich faltet die Note in den Geldbeutel. Als Glücksbringer.
Eine Physiopathin hat heute El Knies Scheibe mobilisiert. Ich bin sicher, das ist schon kein Spaß, wenn ein Mensch das selbst macht, aber noch weniger, wenn’s ein anderer tut. Nächste Woche gehen wir da mit einem Stahlhelm hin, El Knie und ich.