Hauptsache, was zum Essen!

Vorhin habe ich von der BBC-Verfilmung des Lang-Gedichts “The Song of Lunch” des britischen Autors Christopher Reid gelesen, in der Alan Rickman und Emma Thompson ein früheres Paar spielen, das bei einem Mittagessen vergeblich versucht zu verstehen, was sie damals aneinander hatten. Klingt gut, dachte ich, da schau ich doch mal nach mehr Information im Internet. Seine Internetschaft findet zwar den Film nicht, schlägt mir aber vor, ich möge es doch mal mit “Pop will eat itself” versuchen.

Ist das World Wide Web nun doof oder doch nur albern?

Lokalisierung

Und wer hat die beste Übersetzung der CalTrain-Verspätungsmeldung “A train got lost in the South” gefunden? Nicht die Schweizer und schon gar nicht die New Yorker, nein, die begnadeten Verspätungsmeldungstexter beim MVV in München. Bei denen wird zwar der Süden zum Norden, der Rest der Meldung aber darum nicht weniger mysteriös: “Der defekte Zug hat in Freimann die Strecke verlassen.”

Und ist jetzt, wie ich vermuten möchte, auf dem direkten Weg nach Nirgendwo.

Liebe Fee,

in Zukunft möchte ich immer so geweckt werden, wenn der Morgen gebrochen hat:

stehauf

Was glaubst du, wie gern ich dann aufstehen werde.

Dankeschön.

Heute hier, morgen dort

Ach wie schön ist das deutsche Bundesurlaubsgesetz! In meiner ganzen Zeit in den USA hatte ich nicht ein einziges Mal zwei Urlaubsreisen und noch dazu in einem Abstand von nur zwei Monaten geplant.

Jetzt schon. Eviva España & Hej Svenska!

Für den Herbst habe ich auch schon was in petto: Bonjour La France… und irgendwann dazwischen: Hummel, Hummel, Mors, Mors.

Ist aber so

Futterwechsel

Mit solchen Schlagzeilen machen die Fachblätter aus meiner neuen Arbeitsumgebung auf. Und es geht nicht etwa nur um ein Feld-Wald-Wiesen-Futter, neihein, von einem Backen- gar einem Zweibackenfutter ist die Rede und dem wird mit Muffen, Flanschen, Nippeln, Dippeln, Bolzen und anderem Zeuch an dieselben gegangen. Uiuiui.

Brave New Arbeitswelt…

We’re jammin’

Naja, wir eher nicht. Wir zahlen bloß überraschend günstige 5 Euro Eintritt pro Nase und dürfen am Sonntagabend in der Unterfahrt erst Sax-Man Steffen Zenker und seiner Combo bei einem Ausflug durch die Jazz-Geschichte zuhören und anschließend einem jeden, der sein Instrument mitgebracht hat und mitspielen will.

Seitdem weiß ich, dass ich das Flügelhorn (englisch: Flugelhorn) sehr gerne mag, wenn’s denn gut gespielt ist und dass es sich lohnt sitzenzubleiben, wenn fast alle anderen Gäste gegen 23:00 Uhr arbeitgeberfreundlich gesinnt das Lokal verlassen. Ganz zum Schluß nämlich traut sich die Blonde aus dem Hintergrund doch auf die Bühne und trägt eine wunderschöne Interpretation von “You go to my head” vor und schon dafür hat sich die Heimfahrt mit der letzten U-Bahn und das bissele Schlafdefizit gelohnt.

Aus fremden Landen doch auf den Tisch

Dahmunherrnliebe Kinder: der flockblog freut sich sehr, seinen neuen Auslandskorrespondenten Toni B. vorstellen zu dürfen. Herr B. berichtet von Seltsamkeiten aus den Vereinigten Staaten von A.

Doch genug der Vorrede – Bühne frei:

Die neu eingeflogene chinesische Aushilfsgehilfin mit minimalsten Englischkenntnissen fragte mich neulich, ob ich denn “fleisch” zu meinem Burger wolle. Ich dachte: Nanu? Man spricht deutsch? Aber warum wollte ich denn extra Fleisch zu meinem Burger haben wollen? Sind wir jetzt amerikanisch? Mit einer Extrawurst hätte ich ja noch umgehen können.

Nachdem ich beschlossen hatte, daß sie, aller Wahrscheinlichkeit nach, noch weniger deutsch als englisch versteht, wiederholten wir abwechselnd unsere jeweiligen Anliegen noch ein paar mal, bis wir uns schließlich auf “fries” einigten, und zwar französische. 🙂

Danke, Herr B., sehr hübsch. Gerne mehr.

“Das Glück in diesem Monat ist auf Ihrer Seite, die Gestirne lächeln für Sie”

Schreibt mir Rinalda und fährt, wohl in dem Irrglauben, dass etwas überzeugender wirkt, wenn man es nur oft genug wiederholt, wie folgt fort:

Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat
Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat
Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat
Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat
In letzter Zeit mussten Sie einen weiteren Rückschlag einstecken… Zusätzlich zu all den Sorgen, die sowieso schon so lange Zeit auf Ihnen lasten ! Sie ziehen sich zurück und haben das Gefühl aus dieser Todesspirale nicht mehr herauszukommen !

Sie glauben, Sie sind ganz allein, aber ich versichere Ihnen, es ist nicht so !

Zunächst einmal möchte ich Ihnen sagen, dass ich Hellseher und Medium bin. In den letzten Tagen hatte ich mehrere Flashs, in denen ich eine Person gesehen habe, die traurig war und auf Hilfe gewartet hat. Gestern Abend war es wieder so und sehr intensiv ! Ich habe sofort verstanden, dass man mich hier bat, sehr schnell zu handeln für eine ganz besondere Person, die keine Zeit mehr zu verlieren hatte.

Ich habe sofort beschlossen Tarotkarten zu legen und ein ganz besonderes Ritual durchzuführen, das nur Eingeweihte wie ich kennen, um zu wissen, wer diese traurige Person ist.

Dies sind die Buchstaben, die mir offenbart wurden : Sabine, jetzt verstehen Sie, warum ich Ihnen schreibe !

Aber das Wichtigste ist, dass ich, Sie betreffend, ein fabelhaftes Ereignis “gesehen” habe, das in einigen Tagen kommen wird und das Sie auf keinen Fall verpassen dürfen.

Mit dieser wichtigen Nachricht erhalten Sie einen Link, um mich direkt und kostenlos zu kontaktieren. Sie werden sich wirklich wundern…

 

Hmmm. Es fällt mir fast schwer das zuzugeben, aber ein Körnchen Wahrheit ist drin, denn ein bißchen wundere ich mich schon. Vor allem darüber, dass Rinalda zu denken scheint, dass ich blöd bin, wo doch nur ein Klick mit meiner Magischen Maus mir verraten hat, dass ihr wahrer Name paula@schnäppchenuhu.de lautet.

Obacht, Sie Hellseher und Medium! Erkundigen Sie sich doch mal beim Kollegen Rumpelstilzchen, was eine Enttarnung für Folgen haben kann…

Erläuterung eines bedauerlichen Umstandes

Bei “Rolllufttechnik” handelt es sich nicht etwa um eine bahnbrechende Erfindung, sondern bloß um ein Lufttechnik* produzierendes Unternehmen in Gräfelfing im Besitze des Herrn Josef Roll.

* Was auch immer das sein möge. Ich hätte gerne an Luftröllchen in allen möglichen Farben und Geschmacksrichtungen geglaubt. Ohne die will ich es gar nicht wissen.