Liebe Fee,

in Zukunft möchte ich immer so geweckt werden, wenn der Morgen gebrochen hat:

stehauf

Was glaubst du, wie gern ich dann aufstehen werde.

Dankeschön.

Heute hier, morgen dort

Ach wie schön ist das deutsche Bundesurlaubsgesetz! In meiner ganzen Zeit in den USA hatte ich nicht ein einziges Mal zwei Urlaubsreisen und noch dazu in einem Abstand von nur zwei Monaten geplant.

Jetzt schon. Eviva España & Hej Svenska!

Für den Herbst habe ich auch schon was in petto: Bonjour La France… und irgendwann dazwischen: Hummel, Hummel, Mors, Mors.

Ist aber so

Futterwechsel

Mit solchen Schlagzeilen machen die Fachblätter aus meiner neuen Arbeitsumgebung auf. Und es geht nicht etwa nur um ein Feld-Wald-Wiesen-Futter, neihein, von einem Backen- gar einem Zweibackenfutter ist die Rede und dem wird mit Muffen, Flanschen, Nippeln, Dippeln, Bolzen und anderem Zeuch an dieselben gegangen. Uiuiui.

Brave New Arbeitswelt…

We’re jammin’

Naja, wir eher nicht. Wir zahlen bloß überraschend günstige 5 Euro Eintritt pro Nase und dürfen am Sonntagabend in der Unterfahrt erst Sax-Man Steffen Zenker und seiner Combo bei einem Ausflug durch die Jazz-Geschichte zuhören und anschließend einem jeden, der sein Instrument mitgebracht hat und mitspielen will.

Seitdem weiß ich, dass ich das Flügelhorn (englisch: Flugelhorn) sehr gerne mag, wenn’s denn gut gespielt ist und dass es sich lohnt sitzenzubleiben, wenn fast alle anderen Gäste gegen 23:00 Uhr arbeitgeberfreundlich gesinnt das Lokal verlassen. Ganz zum Schluß nämlich traut sich die Blonde aus dem Hintergrund doch auf die Bühne und trägt eine wunderschöne Interpretation von “You go to my head” vor und schon dafür hat sich die Heimfahrt mit der letzten U-Bahn und das bissele Schlafdefizit gelohnt.

Aus fremden Landen doch auf den Tisch

Dahmunherrnliebe Kinder: der flockblog freut sich sehr, seinen neuen Auslandskorrespondenten Toni B. vorstellen zu dürfen. Herr B. berichtet von Seltsamkeiten aus den Vereinigten Staaten von A.

Doch genug der Vorrede – Bühne frei:

Die neu eingeflogene chinesische Aushilfsgehilfin mit minimalsten Englischkenntnissen fragte mich neulich, ob ich denn “fleisch” zu meinem Burger wolle. Ich dachte: Nanu? Man spricht deutsch? Aber warum wollte ich denn extra Fleisch zu meinem Burger haben wollen? Sind wir jetzt amerikanisch? Mit einer Extrawurst hätte ich ja noch umgehen können.

Nachdem ich beschlossen hatte, daß sie, aller Wahrscheinlichkeit nach, noch weniger deutsch als englisch versteht, wiederholten wir abwechselnd unsere jeweiligen Anliegen noch ein paar mal, bis wir uns schließlich auf “fries” einigten, und zwar französische. 🙂

Danke, Herr B., sehr hübsch. Gerne mehr.

“Das Glück in diesem Monat ist auf Ihrer Seite, die Gestirne lächeln für Sie”

Schreibt mir Rinalda und fährt, wohl in dem Irrglauben, dass etwas überzeugender wirkt, wenn man es nur oft genug wiederholt, wie folgt fort:

Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat
Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat
Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat
Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat     Ich kann Ihnen auf eine Art helfen, wie es bis jetzt niemand gekonnt hat
In letzter Zeit mussten Sie einen weiteren Rückschlag einstecken… Zusätzlich zu all den Sorgen, die sowieso schon so lange Zeit auf Ihnen lasten ! Sie ziehen sich zurück und haben das Gefühl aus dieser Todesspirale nicht mehr herauszukommen !

Sie glauben, Sie sind ganz allein, aber ich versichere Ihnen, es ist nicht so !

Zunächst einmal möchte ich Ihnen sagen, dass ich Hellseher und Medium bin. In den letzten Tagen hatte ich mehrere Flashs, in denen ich eine Person gesehen habe, die traurig war und auf Hilfe gewartet hat. Gestern Abend war es wieder so und sehr intensiv ! Ich habe sofort verstanden, dass man mich hier bat, sehr schnell zu handeln für eine ganz besondere Person, die keine Zeit mehr zu verlieren hatte.

Ich habe sofort beschlossen Tarotkarten zu legen und ein ganz besonderes Ritual durchzuführen, das nur Eingeweihte wie ich kennen, um zu wissen, wer diese traurige Person ist.

Dies sind die Buchstaben, die mir offenbart wurden : Sabine, jetzt verstehen Sie, warum ich Ihnen schreibe !

Aber das Wichtigste ist, dass ich, Sie betreffend, ein fabelhaftes Ereignis “gesehen” habe, das in einigen Tagen kommen wird und das Sie auf keinen Fall verpassen dürfen.

Mit dieser wichtigen Nachricht erhalten Sie einen Link, um mich direkt und kostenlos zu kontaktieren. Sie werden sich wirklich wundern…

 

Hmmm. Es fällt mir fast schwer das zuzugeben, aber ein Körnchen Wahrheit ist drin, denn ein bißchen wundere ich mich schon. Vor allem darüber, dass Rinalda zu denken scheint, dass ich blöd bin, wo doch nur ein Klick mit meiner Magischen Maus mir verraten hat, dass ihr wahrer Name paula@schnäppchenuhu.de lautet.

Obacht, Sie Hellseher und Medium! Erkundigen Sie sich doch mal beim Kollegen Rumpelstilzchen, was eine Enttarnung für Folgen haben kann…

Erläuterung eines bedauerlichen Umstandes

Bei “Rolllufttechnik” handelt es sich nicht etwa um eine bahnbrechende Erfindung, sondern bloß um ein Lufttechnik* produzierendes Unternehmen in Gräfelfing im Besitze des Herrn Josef Roll.

* Was auch immer das sein möge. Ich hätte gerne an Luftröllchen in allen möglichen Farben und Geschmacksrichtungen geglaubt. Ohne die will ich es gar nicht wissen.

Neu im Theater “Penelope – Die allerwahrste Wahrheit über Odysseus und seine Frau”

Meine Freundin Gabi Rothmüller hat mit ihrer Tölzer Theatergruppe Lust dieses von Alexander Liegl geschriebene Stück inszeniert, und wo ich jetzt wieder daheim bin, gehe ich wieder auf Premieren und muß nicht warten, bis die DVD kommt.*

Nachfolgend eine kurze Inhaltsangabe (von Autor und Regisseurin):

Die Theatergruppe der Lust ist dieses Mal abgetaucht in die Tiefen der griechischen Mythologie, aufgestiegen zum Olymp aller Geschichten und eingedrungen in die innersten Gedärme der Götter, der Helden und der treuesten aller treuen Frauen. Odysseus, der Listenreiche, ist zwanzig Jahre nicht nach Hause gekommen. Erst dieser Krieg gegen Troja und dann die berühmte Irrfahrt. Penelope, die Ausgeburt der Treue und Duldsamkeit wartet wie wild auf ihn. Und viele Freier warten auch. Auf die nächste Mahlzeit und auf ihre Chance von der Königin von Ithaka endlich erhört zu werden. Doch entgegen der Überlieferung sind nicht alle Freier uninteressant und nicht alle Dienerinnen folgen brav dem Königshaus und der Staatsräson. Aus so einer Situation entstehen Probleme. Tödliche Probleme. Und wenn der Hausherr dann doch wiederkommt, kann Homer auch nicht mehr helfen. Die griechischen Gottheiten sowieso nicht. Und das Publikum muss höllisch aufpassen, denn die Rachegötter strecken schon ihre grausigen Finger nach jeder armen Seele in der alten Madlschule. Ein komisch-dramatisches Spiel mit einem großen, ungespannten Bogen über eine frühe Krise in Griechenland.

Genau so. Ganz genau so. Ich hab sehr viel lachen müssen und vor, mir die Produktion noch einmal anzusehen. Falls wer mitgehen mag: gern. Einfach Bescheid sagen. (Termine: 8. /9. / 15. / 16. / 22. / 23. / 29. / 30. April 2016; 6. / 7.** / 13. / 14. Mai 2016.)

 

* Was sie im übrigen tat, weil Gabi mir zu meiner ganz großen Freude immer die Aufzeichnungen auf DVDs nach San Bruno geschickt hat, wofür ich ihr auf ewig zu Dank verpflichtet bin.

** Am 29. und 30. April und am 6. und  7. Mai kann ich nicht mit; da bin ich verreist.

In eigener Sache

Wie ich höre, liest man manchmal tagelang nichts von mir, um dann auf einmal von einem ganzen Pulk neuer blogposts quasi überrollt zu werden – obwohl ich treulich über einen längeren Zeitraum gedichtet und veröffentlicht habe.

Das habe ich denen bei wordpress erzählt, und die haben mir heute geschrieben, der bug sei gefixed und ab sofort sollten die Einträge wieder zu dem Zeitpunkt erscheinen, an dem ich sie publiziere und nicht erst dann, wenn ein verschlafenes tool mitbekommt, dass da einiges in der queue steht.

Ja dann. Dann ist jetzt wohl hoffentlich alles wieder gut.