Schon lange auf Halde gelegt, aber für einen speziellen Anlaß aufgehoben… #Wirheißeneuchhoffen
Lockdown Light: Wir konnten das doch schon mal…
… und mit Randy Rainbow ist alles schöner und der November quasi schon fast vorbei.
Aus dem Vokabelheft
Wenn die Hunsrücker Kollegin sagt, sie habe “die Kinder gut unter”, dann meint sie nicht, dass sie ihre Familienplanung mit ein paar Schaufeln Erde modifiziert hat, sondern verzichtet, wie in diesem Landstrich üblich, auf die passend konjugierte Form des Verbs “bringen”.
In diesem Sinne, ich bin dann ab.
So sad
Gestern in der kleinen Ladenzeile unten. Ein (1) einziger ungefähr zehnjähriger Graf Dracula mit weißgeschminktem Gesicht, gefährlichen Plastikefangzähnen und schwarzem Cape. Sonst nur corona-maskierte eher hektische Erwachsene beim Schlangestehen für die Wochenendeinkäufe. (Ja, dieses Jahr bringt es mit sich, dass einer hektisch stehen kann. Isso.)
Ein besseres Motiv für das eigenartige Halloween in diesem eigenartigen Jahr läßt sich gar nicht finden. Als der Kleine sich ermattet an einer Säule niedersinken ließ, hat er mich schon sehr gedauert.
Bei mir bist du schön
Vorhin einer Freundin, die beruflich den ganzen Tag FFP2-Masken tragen muss und sich neulich bitter beklagt hatte, wie sehr sie sich an den eintönigen Modellen schon satt gesehen hat, das Spitzendingele unten für “Drüber” geschenkt.

“Dessus”, quasi.
“Es weihnachtet zu sehr”
… ist die Überschrift, unter der Markus Feldenkirchen, Autor im SPIEGEL-Hauptstadtbüro, heute folgendes zum “lighten” November Lockdown schreibt: Ich halte die Strategie, Teile unseres gesellschaftlichen Lebens für einen klar umrissenen Zeitraum (den Monat November) stark herunterzufahren, angesichts des hohen Infektionsgeschehens für angemessen. Das Robert Koch-Institut meldete am Freitagmorgen mehr als 18.600 Neuinfektionen gegenüber Donnerstag. Was mich stört, ist die Begründung: Angela Merkel, Markus Söder, Armin Laschet und Co. reden dieser Tage unaufhörlich von: “Weihnachten”. Man mache all das jetzt, um wenigstens schön Weihnachten feiern zu können! Bei aller Liebe fürs Fest: Ich halte diese Form der Motivation für unterkomplex. Wie wäre es mit: “Wir wollen den Tod vieler Mitmenschen verhindern! Wir wollen den Verlust von Arbeitsplätzen verhindern – indem wir jetzt kurz auf die Bremse treten, um nicht monatelang bei hohen Infektionszahlen und permanenter Sorge vor Überlastung des Gesundheitssystems gesellschaftlich und ökonomisch dahinzusiechen.” Das wäre eine logischere Motivation als die gerade grassierende Weihnachtsrührseligkeit. Und das sage ich als bekennender Katholik.
Bis auf den letzten Satz schließe ich mich seiner Meinung aber sowas von an.
Das gute Kind
… hat Witze gegen den Regen geschickt. Bei dem nachfolgenden habe ich mich weggeschmissen:
