
Ehrlich, ich freue mich nicht auf den Tag, an dem Künstliche-Depperl-Übersetzungsprogramme alles richtig machen. Das wird sooo langweilig werden.

Ehrlich, ich freue mich nicht auf den Tag, an dem Künstliche-Depperl-Übersetzungsprogramme alles richtig machen. Das wird sooo langweilig werden.
Die Anthologie-Serie hat seit der ersten Staffel (s. https://flockblog.de/?p=38456) sogar noch an Qualität gewonnen und kann guten Gewissens in einem Zug weggebinged werden.
… als sie ihr Konterfei auf dem “Trump Train” (einem Bus) in Florida entdeckte. Die Unterlassungsklage ist schon raus.

Alle Wetter, kann diese Frau schreiben!
Schon ihre “Broken Earth”-Trilogie hatte mich sehr begeistert (s. https://flockblog.de/?p=40150) und nun hier in diesem Kurzgeschichtenband, der eine Sammlung ihrer Erzählungen von 2004 bis 2017 umfaßt, zeigt sie ihr Riesenkönnen in der kleinen Form. Das Genre ist SF, wobei die Abkürzung nicht, wie gemeinhin angenommen, für Science Fiction, sondern für Speculative Fiction steht und das bringt ihr Schaffen genau auf den Punkt.
Jemisin spielt mit Stilvariationen zwischen Steam- und Cyberpunk, Klima-, Science und Afro-Fiktion, zitiert/variiert/erweitert Vorlagen literarischer Vorbilder wie Ursula LeGuin, Robert Heinlein, Octavia Butler, Margaret Atwood, Stephen King, hat eine extrem sinnliche Freude daran, den Leser an Mahlzeiten und ihrer Zubereitung teilhaben zu lassen und gibt vermeintlich Sprachlosem (Steine, Städte, Wasser…) eine mächtige Stimme.
Das ist große Literatur und jede/r sollte sie lesen! Lesen! Lesen! Zefix! Lesen!
So ein selten schönes Konzert! Vier Bläser und ein Schlagzeug, eine Besetzung nach meinem Geschmack. Nicole Johänntgen am Tenorsaxophon, Lukas Wyss und Marc Roos an den Posaunen (der eine geht, der andere kommt, also spielen beide, wie schön!), Steven Glenn am Sousaphon (soooo klingt Messing!) und Clemens Kuratle an Schlagzeug und Percussion. Triple-Hach!
Groovy, funky, mitreißend. Der ansagende Herr Unterfahrt hatte schon recht: im Keller unten hätten die Corona-Regeln das Tanzen verboten. Im Wohnzimmer nicht. So gehen qualmende Socken!

An dem Ding bin ich vorhin vorbei gefahren…
Ganz ehrlich, sowas hätte ich im Jahr 2021 nicht mehr für möglich gehalten. Noch dazu, wo die DGB-Frauen dieser Werbung schon im Jahr 2020 den Un-Gleichstellungspreis „Schwarze Petra“ verliehen hatten.
Der Film steht und wird für immer auf meiner “Beste-Filme”-Liste stehen.
Wer Rob Reiners Verfilmung einer Stephen-King-Kurzgeschichte noch nie gesehen hat, dem/der sei es sehr sehr empfohlen, sich in eineinhalb Stunden auf zwei Tage endlosen Kindheitssommers einzulassen. Wer ihn schon kennt, tue es wieder. Die Buben gehen einem immer noch arg ans Herz.

Nicht gefunden? Noch einmal aufmerksam den Namen der Geburtsstadt beider Köche lesen.
Aus einem der Vorgärten hier unter meinem Balkon dringt Gelächter nach oben. Stimmen und Gläser klingen durcheinander und übertönen die Amselabendlieder. Außerdem Gelächter.
Und ich bin wieder einmal ganz irritiert darüber, dass mich Menschenstimmen in einer Umpfzig-Parteien-Wohnanstalt mitten in der Großstadt so dermaßen irritieren. Es will scheinen, dass die Pandemie da so einiges mit mir angerichtet hat.