Aus dem Vokabelheft

Manchmal frage ich mich, ob es in einigen Regionen dieses Planeten wohl einen Google Translator von Ursprungssprache nach Gebrochenes Deutsch gibt.

Neu auf Netflix: “Murderville”

Soll sein: eine Improvkrimicomedy mit Promis.
Ist: Laaaaangweilig!

Echt jetzt. Wenn es selbst der wirklich sehr lustige Conan O’Brien noch nicht mal ansatzweise rausreißt.

Nein, das muss keiner sehen.

C-Schnipsel – Die “Montagfrüh in der Personalabteilung”-Edition

… wenn alle am Wochenende wen getroffen haben, der möglicherweise infiziert ist, war oder sein wird oder der wen kennt, der in Quarantäne ist, war oder sein wird oder dessen herzensguter Schippschwager neulich in der Kita Handwerksarbeiten verrichtet hat oder demnächst haben wird oder eine, die nur zuviel gelesen oder ferngesehen hat, oder… oder…

Dann schaue ich in mein (stetig wachsendes) Regelbuch. Und dann das:

Gestern Abend im Fernsehen: Tatort Köln – Vier Jahre

So geht guter Fernsehkrimi. Klug zwischen zwei Zeitebenen gewechselt, gut geschrieben, großartig besetzt und gut inszeniert.

Und das Haus mit dem Pool, der eine der Hauptrollen spielt, das nehme ich. Sobald ich jemand gefunden habe, der die Unterhalts- und Reinigungskosten sponsort.

Wer schreibt die besten Geschichten?

Nein, das Leben ist es nicht. Woher ich das weiß? Nu.

Welches ist die dümmstmögliche Frage, die ein junger Mann im Freitagabendausgehdress auf dem Weg hinunter in die U-Bahn einem anderen jungen Mann in grellfarbenem Anorak und Hosen, mit einem schweren Skischuhrucksack auf dem Buckel und einem Paar Skiern über der Schulter gerade mit der Rolltreppe nach oben rollend stellen kann? Na? Leben? Jetzt du. Und was läßt das so aufgeforderte Leben den jungen Mann sagen?

“Woarst Skifoan?”

Wem jetzt Battlestar Galactica und eines meiner Lieblingszitate einfällt, darf sich was drauf einbilden. “Please continue stating the perfectly obvious. It fills me with confidence.”

Morning has broken

In ein paar Wochen nenne ich ihn und seine Kumpel wieder frühlärmende Rabauken. Aber jetzt gerade wärmt er mir das Herz, der kleine Vogel, der im Dunkelmorgen schüchtern aber hartnäckig versucht, den Tag herbeizuzwitschern.

Simsalabim

Nein, nicht doch. Ich muss nicht noch mehr Spam-Mail bekommen, in denen jemand mir ein reiches Erbe verspricht oder wie der Herr heute mein globales Portfolio erweitern will. Hab ich schon, brauch ich nicht.

Aber die Anrede… hach!

„Salam Sabine“, das hat was. So wünsche ich ab sofort jeden Morgen begrüßt zu werden.