Neu im Fernsehen “Mord mit Aussicht”

oder

Die “Mogelpackung”

Nein, nein, nein. Man muss Dinge einfach auch mal gut sein lassen können. So wie die ersten drei Staffeln mit der göttlichen Caroline Peters, Bjarne Mädel (Hach!) und Meike Droste. Wer’s, wie ich, manchmal nötig hat, sieht sich die Wiederholungen an. Hätte vollkommen gereicht.

Aber nein. Es musste eine Anschlussverfilmung her. Und was für eine: Die Hengascher sind keine schrulligen Originale mehr, sondern Typen mit geringem Verstande (was besonders bei der großen Petra Kleinert als Witwe Schäffer schmerzt), auf der Polizeiwache sind “die Neue aus der Stadt” (Katharina Wackernagel), der blondgelockte “Otto-Waalkes-Verschnitt-mit-Otti-Sohn” (Sebastian Schwarz) sowie “das Dummchen mit dem Pony” (Eva Bühnen) tätig und alle sondern sie bemüht originellen gewollt-und-nicht-gekonnt-Text ab.

Ich habe mir das jetzt zwei Hunsrückabende lang mit wachsendem Ärger angesehen. Mehr muß nicht sein.

Bleiben lassen.

Kollateralklänge

Zwei Wochen ist nun schon Krieg in der Ukraine und in den Fahrzeugen der Münchner Verkehrsbetriebe sind soviel slawische Töne zu hören wie noch nie zuvor.

Unschuld vom Lande

Nachdem ich ihn am Nachbartisch erlebt hatte, den Hunsrücker Gourmetkoch, stolz auf die von ihm zubereiteten Speisen und ganz ohne Falsch und Arg, war offensichtlich, dass er mit der letzten Position auf der Dessertkarte nur eine Auswahl seiner besten Nachspeisen anbietet.

Wir globegetrottenen Großstädter konnten uns trotzdem ein zugegebenermaßen überhebliches “Höhöhö” nicht ganz verkneifen…

Foristenbeitrag des Tages

“Ideen”, schreibt dieser Herr in einem Formusbeitrag, “Ideen sind keine Heiligtürme”.

Darüber, meine Dahmunherrn, darüber sollten wir nachdenken.

Zeichen, Wunder, Zahnbürsten

Mir wurde heute von einem Onlinehändler (nein, ich nenne keine Namen, Jeff) aus vollkommen heiterem Himmel und absolut ohne Zusammenhang zu dem Produkt, das ich erwerben wollte, eine Zahnbürste angeboten. “Bürsten mit künstlicher Intelligenz wiederaufladbar.”

Kann es wirklich sein, dass Demenz so einfach zu besiegen ist?

Besser geht’s nicht

Ibdi und ich führen die perfekte Beziehung. Wir treffen uns in unregelmäßigen Abständen, dann geht Ibdi ihrer Berufung nach und macht mir die Haare schön und ich der meinen und halte den Kopf hin. Vorher haben wir uns einmal und sehr kurz abgestimmt, wie das heutige Programm auszusehen hat. Dann sage ich immer “schulterlang und so, dass ich außer Waschen und Kämmen keinen Aufwand habe, Sie machen das schon” und sie sagt “okay” und macht das schon. Anschließend schwätzt sie mir immer noch eine “Backung” auf (die ich immer nehme) und freut sich sehr, wenn sie mir die 2,50 Euro extra nachher auf die Rechnung setzt.

Dann lege ich die Brille ab und Frau Ibdi wäscht, schneidet, rupft und zupft und macht, dann föhnt sie und anschließend bin ich dran, setze die Brille wieder auf, sage “sehr schön geworden” (was auch jedes Mal stimmt), zahle und gehe wieder.

Für Konversation und den Austausch von Pläsanterien haben wir andere Leute. Und das ist gut so.

C-Schnipsel – Die Barbier-Ausgabe

Es soll Menschen geben, die gehen mit einem ausgerissenen Zeitungsausschnitt zum Friseur ihres Vertrauens und bestellen “das da”. Für barttragende Männer hat die amerikanische Gesundheitsbehörde schon 2017 gleich 36 “Facial Hairstyles” identifiziert sowie deren Maskenkonformität untersucht. Auch eine Möglichkeit, sein Geld zu verdienen…