Gelesen: Mick Herron – “Clown Town” (Band 9 der “Slow-Horses”-Serie)

Ich fange dann mit meiner Rezension an wie immer: Mick Herrons Slow Horses sind eine sichere Bank. Unterhaltsam, intelligent, spannend, überraschend und mit einem derartigen flotten Sprachwitz geschrieben, dass man als Auch-Schreiber manchmal vor Neid ganz grün wird; Motto: ich wollte, das wäre mir eingefallen… Besonders, weil er dieses Mal auf den ersten paar Seiten ein Feuerwerk abfackelt – again, ich wollte, ich könnte das mit dieser Leichtfüßigkeit.

Ganz sicher hilft die kongeniale Verfilmung (wobei Herron ohnehin schon immer drehreife Dialoge liefert) und dass die Protagonisten jetzt alle ein Gesicht haben. Also die, die noch da sind. Yup. Es überleben ja nicht immer alle das böse Spiongeschäft. Wer dran glauben muß? Verrate ich nicht. Selber lesen. Ich verspreche, es macht Spaß.

Ich hatte dieses Mal den Vorteil, dass ich mir gerade vor kurzem noch Wissen über die “Troubles” in Irland und die oft gar nicht legalen Verflechtungen der britischen Organe angelesen hatte (https://flockblog.de/?p=53141), muß man aber nicht. Und ganz besonders habe ich mich gefreut, als Herron sich irgendwann zwischendrin ganz beiläufig vor dem großen Kollegen Richard Osman und seiner Rentnergang (s. https://flockblog.de/?p=50225; inzwischen auf 5 Bände angewachsen) verbeugt. Hihihi.

Lesen! Lesen! Lesen!

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