Gelesen: Michael Niavarani – “Romeo & Julia: Die höchst beklagenswerte und gänzlich unbekannte Ehetragödie: Ohne Tod kein Happy End (sehr lang nach William Shakespeare)”

Nachdem ich soviel Freude am “Sommernachtstraum” in Brixen hatte (was jetzt natürlich nicht nur, aber schon auch ein bissele am Bardenbearbeiter Niavarani liegt), wollte ich doch einmal sehen, wie sich seine anderen Shakespearenacherzählungen daran messen lassen.

Erst einmal: Hut ab. Niavarani kennt seinen Shakespeare und bedient sich in “Romeo und Julia” an Versatzstücken aus mehreren seiner Dramen. Mir als Afficionada macht es großen Spaß, herauszudeuteln, woher er DAS nun wieder hat… Geht übrigens bis zum Faust. (Ja, ich weiß selber, dass der nicht von Shakespeare ist.)

Das sehr liebevoll besorgte Buch aus dem Schultz & Schirm-Verlag ist eine helle Freude und mit hinreichend Phantasie ist Schwarz-auf-Weiß-gedruckt fast ebenso schön wie eine Aufführung im Theater.

Lesen! Lesen! Lesen!

In eigener Sache

Seit gestern dürfte bei der flockblog-Leserschaft die Nachricht aufpoppen, der flockblog sei nicht sicher, und man solle die Finger davon lassen. Nicht wahr! Damit sowas eben nicht mehr passiert, hatte ich letztes Jahr um diese Zeit eigens ein SSL-Zertifikat erworben und, weil die Dinger immer nur ein Jahr lang gültig sind, 14 Tage vor Ablauf des aktuellen unter der persönlichen Anleitung und Aufsicht des Inglorious flockblog-Administrators ein neues gekauft und in den Untiefen des flockblog hinterlegt. Das hätte es gewesen sein sollen.

War’s aber wohl nicht. Ärgerlitsch. Aber verzaget nicht: der Inglorious flockblog-Administrator ist informiert und hat zugesagt, sich heute noch des Problems anzunehmen. Der kann sowas.

Ich gehe davon aus, dass, wenn ich morgen früh aufwache, alles wieder gut ist.