Nachdem ich soviel Freude am “Sommernachtstraum” in Brixen hatte (was jetzt natürlich nicht nur, aber schon auch ein bissele am Bardenbearbeiter Niavarani liegt), wollte ich doch einmal sehen, wie sich seine anderen Shakespearenacherzählungen daran messen lassen.
Erst einmal: Hut ab. Niavarani kennt seinen Shakespeare und bedient sich in “Romeo und Julia” an Versatzstücken aus mehreren seiner Dramen. Mir als Afficionada macht es großen Spaß, herauszudeuteln, woher er DAS nun wieder hat… Geht übrigens bis zum Faust. (Ja, ich weiß selber, dass der nicht von Shakespeare ist.)
Das sehr liebevoll besorgte Buch aus dem Schultz & Schirm-Verlag ist eine helle Freude und mit hinreichend Phantasie ist Schwarz-auf-Weiß-gedruckt fast ebenso schön wie eine Aufführung im Theater.
Lesen! Lesen! Lesen!