Bohnen auf den Ohren

Gar nicht mehr einkriegen kann sich meine Physiotherapeutin heute bei der Geschichte von ihrer Bauchtanzklasse, wo die Vortänzerin jüngst die besonders gute Leistung einer hüftschwingenden Kollegin mit einem Fleißbildchen belohnen wollte, diese aber, hungrig und harthörig, erwartete, dass ihr ein Fleischbällchen zugeworfen werden würde.

Wir haben die Idee weitergesponnen: dürfte meine Physiotherapeutin, eine überzeugte Vegetarierin, in diesem Szenario wohl alternativ einen Falafelregen erwarten?

Schön wäre das schon…

Üben! Üben! Üben!

Ich habe zugesagt, eine junge Nachwuchskraft im Personalwesen zu coachen. Heute hatten wir unser erstes Gespräch und wollten – gleich ein Praxisbeispiel – eine Stellenanzeige gestalten. Und nein, mein Kind, die KI holen wir erst dazu, wenn wir uns selber eine Vorlage ausgedacht haben, für die sie anschließend Optimierungsvorschläge machen kann.

Mademoiselle hat mich sehr mit folgenden Formulierungsvorschlägen erfreut: “Wir suchen jemanden, der außerhalb des Tellerrandes guckt” und, als Begleittext zum Wunsch nach einer Zusatzqualifikation, diese sei “das I-Tüpfelchen, das das Faß zum Überlaufen bringt”.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, selbst Claude hat ein Grinsen nicht unterdrücken können…