Schlechte-Wortspiel-Kasse

Bloß weil ich die Kolumne ein wenig vernachlässigt habe, heißt es nicht, dass weniger Sprachmißhandler unterwegs sind da draußen. Im Gegenteil.

Da.

Dafür sind Freunde da

Wenn Männer Ball spielen, habe ich im Allgemeinen keine Ahnung davon. Selbst dann nicht, wenn Champions-League-Finale ist. Es sei denn, das Spiel endet auch nach Verlängerung unentschieden und Elfmeterschießen steht an.

Dann ist alles anders, weil dann trifft um 20:46 Uhr die Nachricht ein: “Championsleaguefinale Paris St. Germain gegen Arsenal. Elfmeterschießen jetzt.” Mit genauer Angabe zum Austragungsort (Budapest) sowie Information zum Spielverlauf: “PSG ist technisch haushoch überlegen, aber Arsenal hat gekämpft.” Schon schnappe ich das Tablett, finde, dass das Spiel im ZDF übertragen wird und bin rechtzeitig dabei, wenn auf dem großen leeren Spielfeld die Spielergrüppchen sich zusammenfinden, das Tor bestimmt und die Münze für den ersten Strafstoß geworfen wird.

Mein Dank gilt Frau R. aus M., die an mich und meine Freude am Elfmeterschießen denkt, selbst wenn sie weit fort hinter den sieben Bergen weilt. Schee wars, auch wenn “unser” Underdog verloren hat.