119.6 Millionen Dollar

aus ihrem Privatvermögen hat Meg Whitman bis heute in ihren Wahlkampf um den Posten der Gouverneurs in Kalifornien gesteckt (die Wahl wird im November stattfinden). Mal ganz abgesehen von der europäisch-ethischen Indignation -“ja glaubt die denn, dass sie für ihr Geld alles kaufen kann?” – (ja, ich denke das glaubt sie und bei den Amerikanern ruft die Bereitschaft, so viel eigenes Geld für ein Ziel zu investieren, eher Bewunderung als Entrüstung hervor), frage ich mich, was ihre Droge ist. Macht? Wahrscheinlich. Wer es geschafft hat, als CEO Ebay von einer 30-Mann-Klitsche zum Multi Milliarden Global Player zu pushen, der kann möglicherweise gar nicht mehr anders.

Dass ihre Rechnung (mit genau diesem Erfolg permanent zu protzen) aufgeht, habe ich inzwischen in Gesprächen mit bis dato Wählern der Demokraten mit Schrecken zur Kenntnis genommen. Man werde ihr eine Chance geben, also dieses Mal republikanisch wählen. Bei eBay habe sie’s auch geschafft, warum also nicht auch beim vor dem Staatsbankrott stehenden Kalifornien. Außerdem habe sie zugesagt, die Steuern nicht zu erhöhen.

Money makes the world go around.

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