Let it rain

Die Arizonier stapeln schon zum zweiten Mal innerhalb zweier Wochen Sandsäcke, erst wegen Norbert und jetzt wegen Odile, die mit dem erklärten Ziel anrückt, den sonst staubtrockenen Staat zu überfluten. Wenn man den Meteorologen glauben darf, haushaltet Odile mit ihren Wasservorräten aber geschickter als Norbert und will uns auch ein paar Tropfen abgeben. Könnte sogar stimmen, wegen der dicken schweren grauen Wolkendecke war heute um halb acht schon stockdunkle Nacht und die Luft schmeckt nach, naja, Regen will ich nicht sagen, aber immerhin nach Feuchtigkeit.

Regne dich nur aus, Odile, von mir aus die ganze Nacht. Aber morgen früh machen wir dann wieder die Sonne an, gell?

Return on Investment

Die hierzulande nicht gerade unter dem Ruf kulinarischer Brillianz stehende Restaurantkette “Olive Garden”* hat jüngt mit viel Tam Tam ihre neueste Marketingkampagne losgetreten. Mit dem “Pasta Pass” sieben Wochen lang unbegrenzt Nudeln essen. Und “bread sticks”. Und Salat. Und bunte Limonaden. Und wofür? Für ganze hundert Dollar ($100). Eintausend dieser Frißwasdukannst-Freibriefe gingen in unter 45 Minuten an die ausgehungerten Gourmands, dann war keiner mehr übrig.

Ein Ernährungswissenschaftler hat ausgerechnet, daß, angenommen der Paßinhaber nehme nun wirklich sieben Wochen lang einmal am Tag eine Mahlzeit im Olive Garden ein und vorausgesetzt, er tut dies ohne Nachschlag, verspeist maximal zwei (2) der dick mit Olivenöl getränkten Stangerlbrötchen und beschränkt sich auf nur ein Getränk, er am Ende dieser Zeit 113.190 “calories”** zu sich genommen haben wird. Zum gerundeten Stückpreis von 0.1 Cent. Was ein Schnäppsche!

Ich empfehle auf jeden Fall Dessert. Vielleicht noch ein winziges Pfefferminzblättchen?

 

* Italienisches Essen wie bei Muttern. Wobei Mamma Miracoli die Mutterrolle gibt und italienisches Essen für viel mit Nachschlag (“Never Ending Pasta Bowl”) und auf keinen Fall für gut oder gar hochwertig steht. Die kochen so wie ein Amerikaner denkt, daß italienische Küche schmecken soll.

** Wikipedia: “Umgangssprachlich werden oft Nährwertangaben in Kilokalorien fälschlich als „Kalorien“ bezeichnet. In den USA ist bei Nährwertangaben die Bezeichnung calorie für Kilokalorien auch offiziell zulässig.” Nämlich.

Benehmt euch!

Ich habe den Auftrag bekommen, für unser Unternehmen einen “Code of Conduct” (Verhaltenskodex) zu entwerfen. Kodizes sind wie Räder: schon erfunden. Das schreit geradezu nach Internetrecherche und von anderen abschreiben. Ich muß noch nicht einmal in die Ferne schweifen, sondern fange in der Nachbarschaft an: wie soll sich denn der gute Googler gebaren? Brav soll er sein, und nicht böse. “Don’t be evil.” Super! Das hilft vielleicht! Gemeinplätze aneinanderreihen, mit einer Prise 10 Gebote abschmecken und den Wauwau nicht vergessen: “Dog Policy – Google’s affection for our canine friends is an integral facet of our corporate culture. We like cats, but we’re a dog company, so as a general rule we feel cats visiting our offices would be fairly stressed out.” Nope, das ist nix für uns.

Der nächste “Code of Ethics” kommt gleich zur Sache: “Under no circumstances should anyone bring a weapon to work.” Gut, einverstanden. Könnte man ausbauen; wenn auch keiner mehr seine Waffe zu Hause und sonst wo mit sich führen darf, dann sind wir sooooo knapp vor Weltfrieden. Ja, Waffenverbot nehme ich auf. Danke, anonymer Beispielautor.

Ich glaube, den Antidiskrimierungsabsatz hier nehme ich auch “We strictly prohibit unlawful discrimination or harassment of any kind, including discrimination or harassment on the basis of race, color, religion, veteran status, national origin, ancestry, pregnancy status, sex, gender identity or expression, age, marital status, mental or physical disability, medical condition, sexual orientation or any other characteristics protected by law.” Man sehe sich neben dieser phantasievollen Aufzählung von Diskriminierungsanlässen nur mal die vergleichsweise armselige Liste der Mütter und Väter des Grundgesetzes an. “Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.”

Wen es wundert, daß in der amerikanischen Antidiskriminierungsliste schwangere Frauen auftauchen, der kann wahrscheinlich den Begriff “Mutterschutzgesetz” akzentfrei aussprechen. In den USA ist dem Gesetzgeber die besondere Schutzbedürftigkeit schwangerer Frauen erst 1978 aufgefallen. Vorher war es so, daß wer nicht arbeitet halt auch kein Geld bekommt und wem dicker Bauch und dicke Füße Umstände machten, schauen mußte, wo sie bleibt. Noch 1974 hatte der Oberste Gerichtshof im Fall Geduldig gegen Aiello geurteilt, daß es sich bei der Benachteiligungen von Schwangeren nicht um Diskriminierung wegen des Geschlechts handelt, da der Terminus “nonpregnant persons” schließlich beide Geschlechter einschließe, Frauen wie Männer (und inzwischen wahrscheinlich auch alle anderen). 1976, im Fall General Electric Co. gegen Gilbert war der Richterspruch noch eindeutiger: selber Schuld. Wenn eine schwanger wird, dann freiwillig und weil sie es doch auch will; “pregnancy is often a voluntarily undertaken and desired condition”. Da kann dem Arbeitgeber wirklich nicht zugemutet werden, daß er die “disability” Vergünstigungen, die sein Unternehmen eingeführt hat – möglicherweise auf Druck des Gesetzgebers, der die Sorge für seine Kriegsveteranen gerne an die freie Wirtschaft delegiert – mit der Gießkanne auf dumme Weiber verteilt, die sich einen Braten in die Röhre haben schieben lassen.

Da geht einem doch der Marx durch!

Es wird auch nicht besser, wenn ich dann in einem anderen Beispiel lese, ich möge doch die Titelseite meiner Heimatzeitung vor Augen haben, wenn eine ethische Entscheidung ansteht, ganz nach dem Motto “Was sollen denn die Leute denken?” “When you face an ethical dilemma, I hope you will use the “front page” test.  If you would not want your children and parents to see an article on the front page of your hometown newspaper describing an action you took or failed to take, let that be your guide.  We can all sleep better at night knowing that we all act ethically during the day.” 

Für heute muß ich aufhören. Wenn ich noch mehr Heuchelschwulst in mein Hirn lasse, wars das nämlich mit  m e i n e r  Nachtruhe!

Treffen sich zwei Ausländerinnen

Sagt die eine: “Ob Sie wohl freundlichsterweise umgehendst davon Abstand nehmen könnten, Ihren Einkaufswagen in die Lücke zu schieben, in die ich soeben einparke?”

Sagt die andere: “Das war ich nicht! Irgendwer hat den Einkaufswagen gegen mein Fahrzeug gekeilt, und ich muß den irgendwo hin bewegen, damit ich überhaupt aus meiner Parklücke herauskommen kann.”

Einigen sich die beiden darauf, daß die eine zurücksetzt, damit die andere Platz genug hat, den Einkaufswagen auf die andere Seite im Parkhaus zu rangieren und beide ihre jeweiligen Parklücken schadlos entern bzw. verlassen können.

Sagt die andere und unterstreicht ihre Rede mit Gesten: “Wissen Sie, ich bin aus Europa, aus Frankreich. Da haben wir so kleine Pfandkästchen…”

“Kenn’ ich”, unterbricht die eine, “ich komme aus Deutschland. Wir haben das auch.”

Und dann schimpfen wir beide noch ein paar Minuten über “diese Amis” und ihre elementare Unfähigkeit, Einkaufswägen in die Sammelstationen zurückzurollen, die haltlose Verschwendung bei Plastiktüten und überhaupt! Anschließend fahren wir zurück in unsere amerikanischen Zuhause.

Völkerverständigung ist so einfach. Man muß sich nur auf einen gemeinsamen Feind einigen.

Anger Management

Ich habe den ganzen Vormittag mit Rohrfrei, Verwaltungszeug und Reiseplanung zugebracht, will ich mich jetzt wirklich für das bißchen Restwochenende schon im Voraus über die DMV-Deppen ärgern? Nein, will ich nicht. Hinein ins Auto, und ab in die Provence.*

Tief einatmen. Ausatmen. Kaffee holen und auf den Steg. Unter mir liegt der pazifische Ozean in Smaragdsilberglitter. Über mir, am Schäfchenwölkchenhimmel stehen regunglos Möwen. Ein Lüftchen fächelt lau, Fischer dösen in ihren Klappstühlen und lassen sich von zuckenden Angeln nicht stören. Ihre dicken Kinder sind noch zu jung für Müßiggang; ihnen ist langweilig und sie bewerfen zum Zeitvertreib Tauben mit Chipskrümeln, doch die Vögel sind heute viel zu faul, um sich nach den Krumen zu bücken, sie nehmen nur, was ihnen direkt in die offenen Schnäbel fällt. Am kurzen L-Ende der Pier, wo sich sonst Crabber und Angler um die besten Plätze drängen, ist es menschenleer. Mein Kaffee, meine Zigarette und ich haben ein Bänkchen ganz für uns alleine und schauen den Wellen zu, wie sie müde an den Strand rollen. Am Horizont kriecht ein Containerschiff vorbei, das Lüftchen hat inzwischen den Betrieb ganz eingestellt und die Möwen schaukeln nun sanft auf dem Wasser. Auf dem Geländer turtelt ein einsilbiges Taubenpärchen “Gu?” “Gu.”, es ist kein Tag für Geschwätzigkeit. Keiner bewegt sich schneller als im Schlenderschritt und selbst die einzige Steg-auf-und-ab-Joggerin ist in einen milden Trab gefallen, so leicht, daß man ihre gummibesohlten Tritte nicht mehr hören kann. Hach!

Ich schlendere zurück, zum Treppelchen ganz nah am Wasser und lese Schilder, die aus einer anderen Welt zu kommen scheinen. “Achtung! Springfluten!” und “Vorsicht! Untiefen!”. Ach was, schaut ihn euch doch an, den Pazifik. Das ist ein ganz lieber, der will nur spielen. In den trägen Wellen wiegen sich goldene Quallen zur Wassermusik in einem schwerelosen Ballett. Die Primaballerina besucht mich auf meiner Stufe, lächelt huldvoll über meine nassen Hosensäume und läßt sich von der nächsten dicken Welle wieder zu ihrer Compagnie tragen. Der DJ in meinem Hirn hat “Summertime” aufgelegt, auf “repeat” gedrückt und ist dann nach Hause gegangen; die Welt ist schwer, träge, satt und unendlich friedlich.

Wenn ich von hier weggehe, möchte ich diese Erinnerung auf Flaschen ziehen und manchmal, an kalten grauen Regentagen, eine davon öffnen. Ich gebe auch ab.

 081

 

090

* Funktioniert nicht immer, das mit dem Franglisieren.

Erlaubnis zum Führen von Kraftfahrzeugen

In Deutschland macht man meist in jungen Jahren den Führerschein. Das wars dann, und wenn der Inhaber vorher nicht gerade grob gegen Regeln verstößt oder einem Anflug von Altersvernunft erliegt, entreißt man den Lappen erst wieder seinen kalten toten Händen. Das ist keine gute Lösung, ich weiß;  jeder Änderungsversuch in Richtung Vernunft dürfte vermutlich auf den allerheftigsten Widerstand der FreieFahrtfürFreieBürger-Lobby stoßen und schon allein wegen der demographischen Entwicklung nicht gerade einfacher werden.

In den ach so “Big Government”-feindlichen USA sind regelmäßige “Renewals” Gesetz. Punkt. Bestenfalls handelt es sich dabei um eine simple Verlängerung – wenn man “Citizen” ist, amerikanischer Staatsbürger. “Alles auf Anfang und theoretische und praktische Prüfung wieder absolvieren und bestehen müssen” findet hingegen Anwendung bei allen anderen, zum Beispiel Menschen mit eher minderwertigem Status, wie “Legal Alien” oder solchen, die mehr als drei Mal bei Fahrten “Under The Influence” (von zB Alkohol) erwischt worden sind.

Ich bin ersteres und darf wieder alles neu machen. Vom letzten Mal weiß ich, daß man für die praktische Fahrprüfung einen Termin vereinbaren muß und wenn das DMV das dem Prüfer auch weitersagt, hat man gute Chancen zu bestehen. Wenn nicht, dann nicht. (s. https://flockblog.de/?p=5892) Kein Problem, geht alles online, drei Mauseklicks und fertig. Das stimmt im Prinzip auch, außer, daß das Department of Motorvehicles auch beim 7. Anlauf “permit/driver license number and/or birth date”, die ich ganz genau zahlen- und buchstabengetreu von meiner Driver License abtippe, nicht in seinem System finden kann. Hmmm, hatten wir das nicht schon mal? Hatte mir der Telefonfritzi von denen seinerzeit nicht erklärt, daß deren Website wg. Staatsbetrieb an Wochenenden nicht erreichbar ist? Bevor ich da wie empfohlen zu “business hours” anrufe und wieder zwei bis drei Stunden (!) in einer Warteschleife verbringe, versuche ich es unter der Woche in diesem Zeitfenster einfach nochmal online. Knock on wood!

Für den Rest des heutigen Tages bin ich dann mal Under The Influence. Of Anger!

Surprise! Surprise!

Samstags, keine 10 Uhr früh und ich habe schon Äpfel geerntet und geschnipselt, die erste Ladung Wäsche aufgehängt, die zweite am Laufen, Teig gerührt, zwei Kuchen im Ofen und während ich am Elterntelefon arbeite, wartet nebenan das Geschirr. Warum die Hektik? Unsere Trainerin Desha hat nächste Woche Geburtstag und man glaubt hierzulande nicht an die bösen Konsequenzen verfrühter Glückwünsche, sondern schmeißt vielmehr eine “Surprise Pre-Party”.

Mein Beitrag ist das Dessert: “Dr. Oetkers Apfelkuchen, sehr fein”. Der ist der Renner und seit die Apfelbäume so reich tragen, backe ich fast jedes Wochenende mindestens einen, meistens aber zwei, weil außer den Kollegen auch die Nachbarn zum Fanclub gehören. Kontempliere ganz kurz, ob ich als Dealer vielleicht ein erfolgreiches Geschäft aufgezogen hätte, wo Anfixen so offensichtlich zu meinen Talenten gehört? Quatsch, mit sowas macht man keine Witze. Pfui, Sabine! Zurück zum Thema.

Unsere Desha surft schon von Berufs wegen hoch auf jeder Esoterikwelle mit und zur Zeit ist sie auf einer “Cleansing Diet”. Im Vergleich zu den Regeln, nach denen sie gerade ißt, ist Hardcore-Veganismus sündigste Völlerei. Die Zutaten zu ihrem Geburtstagskuchen lesen sich aber auch wie die “Evil Food”-Liste (böses Essen, sehr sehr böses). Weißes Mehl, weißer Zucker, Eier, Milch, eine Prise Zimt; vor allem Zimt, Zimt werden besonders üble Eigenschaften nachgesagt. Was tun, damit das “Birthday Girl” nicht sabbernd dabeisitzen muß, während die anderen reinhauen?

Ganz einfach. Man nehme: große Äpfel, halbiere sie, entferne großzügig das Kerngehäuse und füllen den so entstandenen Hohlraum mit gehackten Datteln, Rosinen, Korinthen und Orangen incl. Schale (“organic”, versteht sich) und einem Tröpfchen Honig von lizensierten Bienen, setze die Hälften wieder zusammen, wickle sie in Alufolie und wupps gart ein halbes Dutzend Bratäpfel mit den Kuchen im Ofen. Alles noch schön heiß in den großen Picknickkorb gepackt, ein Stündchen mit den anderen Dicken Damen wassergespratzelt und dann “Partey!”*, sogar “Pool Partey”, was im hiesigen Sprech nichts anderes bedeutet, als daß man halt am Schwimmbecken sitzt, um zu essen und zu trinken. Ins Wasser gehen ist nicht zwingend vorgesehen. Jan, die Gastgeberin, hatte Sushi und Sashimi von “guten” Fischen besorgt, denn auch im maritimen Umfeld gibt es Schurken. Das sind, gemäß “Cleansing Diet”-Regularium, Fische mit der “falschen” Farbe – was habe ich mir auf die Zunge gebissen, um nicht eine Rassismusdiskussion anzuzetteln, frau weiß schließlich, was sich gehört. Dazu gab es Quellwasser, weil Alkohol nicht etwa aus Teufels Küche kommt, sondern von noch weiter unten. Alles recht, ich bin hier nur zu Gast und ein paar Zahnabdrücke auf der Zunge heilen bestimmt schnell. Wirklich rührend war Neuzugang Arlene, 80, die exakt die Hälfte ihres Kuchenstückes auf dem Teller zurückließ. Ich vermutete eine Art FdH-Diät, es war aber ganz anders. Errötend (doch, echt!) erzählt sie, daß ihr Boyfriend Al letzte Woche bei ihr eingezogen sei und sie das für ihn aufspare, um ihm eine Freude zu machen. Al habe so einen “Sweet Tooth” (“süßer Zahn” = Naschkatze). Wunderbar. Wir haben einen Resteverwerter! Pack einfach alles ein, worauf keine andere Anspruch erhebt, Arlene, außer den Bratäpfeln, die gehören Desha, dem Hungerhaken.

Arlene happy, Al happy and nothing gone to waste.

* Von der aktuellen Mode, alles zu franglisieren hatte ich neulich schon berichtet, s. https://flockblog.de/?p=23873

Neu im Fernsehen (deutsch, öffentlich-rechtlich)

Ich kriege vom deutschen Fernsehen nicht mehr viel mit, aber neben dem “Tatortreiniger” gehört “Mord mit Aussicht” zu meinen liebsten deutschen Serien, nicht zuletzt wegen der Besetzung (meine Favoriten: Caroline Peters, Bjarne Mädel, Petra Kleinert und Michael Hanemann). Deswegen war ich dem Hans Hoff von der Süddeutschen eigentlich dankbar, daß er die erste Folge der dritten Staffel so ganz fürchterlich verrissen hat (http://bit.ly/ZiGHG9), wie hätte ich denn sonst erfahren, daß es diese dritte Staffel überhaupt gibt?

Er hat ja recht, es war nicht die spritzigste und komischste aller Folgen, aber so seicht, wie Herr Hoff schreibt, wars auch nicht. Ich mag die so gerne, denen gestehe ich auch einen schwachen Start zu – sie haben ja noch Zeit zum Aufholen. Mann-Mann-Mann.

Nerds@Lunch

Der Granny-Smith-Baum trägt, wie alle Obstbäume dieses Jahr, Unmengen Panikfrüchte. Ich muß sehen, daß ich die unters Volk bringe und frage beim Mittagessen: “Guys, die Herbstäpfel sind reif. Wieviele darf ich euch morgen mitbringen?” “Nuff* for pie?” nuschelt unsere TechOps Kollegin, dann grinst sie breit und erläutert: “Let me specify: three point one four one five…”

Bei dem Verein ist doch wirklich jeder Tag Pi-Day, s. https://flockblog.de/?p=22285

 

* Der Nuschler besticht wie überall auf der Welt durch sein Talent, mit gesprochener Sprache sehr geizig umzugehen: “Nuff” steht für “enough” = genug oder genügend.