Im Moment bricht hier nach ein paar regnerischen Tagen allerorten der Frühling aus und es treibt und blüht und quakt. Letzteres kann einen zur Weißglut treiben, weil ein offensichtlich paarungswilliger Mean North Californian Midnightquaker* (in Ermangelung korrekter Artennamen erfinde ich mir einfach welche) sein Revier in meinem Vorgarten bezogen hat und keine Krötin sein Flehen erhört.
Wahrscheinlich sollte ich ihn darauf hinweisen, dass hinter dem Stacheldrahtzaun der Nationalwächterschule ständig ein ebenso so flehentliches Quaken zu hören ist. Vor lauter Selberbrüllen kann er wohl nicht hören. Die armen beiden Königskinder…
* ich stelle mir den Gemeinen Nordkalifornischen Mitternachtsquaker als dicken fetten Kröterich vor, mit geblähtem Hals, der nächtens seltsame Laute durch Suburbia blökt.
kann es sein, dass “dein” MNCMQ entweder
a) taub ist und deswegen den auf der anderen seite des stacheldrahts nicht hören kann?
b) hetero ist und deswegen von dem andern gar nix will?
c) sich an irgendwelchen ominösen kräutern in deinem vorgarten berauscht und jetzt einfach nur spaß dran hat, in fremden gärten rumzugrölen?
rm
Also bitte: “Hetero”? In der Bay Area? – Danke für den Tip: dann geh ich natürlich raus und küsse ihn selber… 😉
und? hat’s funktioniert? 🙂
nö, falscher Ansatz: an Kröten muss frau nämlich lecken und dann t r ä u m t frau von Prinzen… Wie käm ich dazu, wo’s bald wieder frischen Campari gibt. Das langt für meinen Drogenbedarf. 😉