Wer will denn in ein solchermaßen benamtes Gefährt einsteigen? Hmmm?
Nostalgie-Kino: “Firefly”, 2002 und “Serenity”, 2005
Der kleine Pummelnerd Joss Whedon, mit dem roten Lockenkopf und dem Flusenbart hat sich mit dieser Serie den Traum seiner Nerdjugendjahre erfüllt.
Große starke Muskelmänner prügeln sich (Zack! Schmack! Prack!), zu zweit und zu vielen, schießen aus allen Rohren, reiten wilde Hengste und Raumschiffe. Und, noch besser, zarte anorexische Mädchen (mit trotzdem Busen) machen das auch, und zwar nicht untereinander, sondern mit den großen starken Muskelmännern. Und die Mädels gewinnen! Ha!
“Firefly” ist das, was passiert, wenn sich der Sender Fox sich was traut, aber dann doch nicht und die Produktion nach 14 Folgen wieder einstellt. “Serenity” ist das, was passiert, wenn das Zuschauervolk keine Ruhe gibt und wissen will, wie es ausgeht. Man kann diese wilde Kombination aus Science Fiction, Western und Dreck entweder nur lieben oder hassen, dazwischen geht nicht. Ich bin bekennender Fan, sehr begeistert von Buch, der Regie, dem mehr als gelungenen Casting, den Schauspielerinnen und Schauspielern, der sagenhaften Ausstattung, der Kameraführung, den vielen tollen Ideen und … und ich finde es bis heute schade, dass der Sender nicht mutig genug war, zu sehen, wie sich das entwickelt.
Wenigstens gibt es das bißchen, das es gibt und ich habe diese Woche mit ein paar “Alle-paar-Jahre-wieder-Firefly”-Abenden verbracht und sehr genossen.
Anschauen! Anschauen! Anschauen!
