und versteht die Welt nicht mehr – und zwar ununterbrochen. Ob nun durch halb Afrika, auf der Jagd nach dem Rosa Diamanten (http://www.imdb.com/title/tt0450259/), anderer Menschen Hirne und Träume (http://www.imdb.com/title/tt1375666/) oder eine Insel-Heilanstalt für Mentalleiden (ich habe die ganze Zeit auf den Indianer von “Einer flog über’s Kuckucksnest” gewartet). (http://www.imdb.com/title/tt1130884/). Immer unter extremen Bedingungen (Bürgerkrieg, Feuer & Eis, Hurrikan), und immer mit mindestens einem Sidekick, dem er dann zuruft “Run!” – als ob der in der jeweiligen Situation gerade erwöge, sich auf ein Täßchen Tee niederzulassen. Kommt Leo mal zum Stillstand, setzt ihm die jeweilige Frau seines Lebens zu.
Es mag unschwer herauszulesen sein, dass ich an den letzten drei Abenden “Blood Diamond” (schon etwas älter und bis auf zwei, drei Herzschmerzszenen ein großartiger Actionfilm) angesehen habe, “Inception” (sauspannend und lange nicht so verwirrend, wie in den Kritiken zu lesen war. Dass ich kurz eingeschlafen bin, liegt nicht am Film, sondern am San-Bruno-Kino-Nolan-Fluch, das war bei “Dark Knight”, den ich sehr mag, genau so) und “Shutter Island” (der Titel ist ein Anagram: “Truths/Denials or Truths and Lies” und der Plot behandelt Geisteskrankheit und “Heilungs”-ansätze, von Lobotomie bis hin zu freud’scher Psychologie (wunderbar: Ben Kingsley als Psychiater), ebenfalls sehr spannend und verstörend. Oder, wie’s die hiesige Filmkontrollanstalt auszudrücken beliebt: “Rated R for disturbing violent content, language and some nudity.”
Leonardo di Caprio hat sich schon in “Gangs of New York” in meine Anerkennung gespielt, inzwischen habe ich ihm “Titanic” wirklich verziehen.
Interpunktion, Interpunktion!