Ich hatte neulich erst über “Aber ich lebe”, ein Gemeinschaftswerk dreier graphischer Künstler über Kinder, die dem Holocaust entkommen waren, erzählt (s. https://flockblog.de/?p=52604).
Aus der Zusammenarbeit der Überlebenden Emmie Arbel und ihrer zeichnenden Biographin Barbara Yelin, entstand bei beiden das Bedürfnis, nicht nur einen Auszug, sondern die ganze Lebensgeschichte Emmies zu erzählen. Dazu tauschten sie sich über drei Jahre aus. Persönlich, wenn eine von ihnen zur anderen reiste oder sonst eine Gelegenheit sich bot, sonst, denn es wütete ja auch eine Pandemie, viel über Zoom.
Entstanden ist auf diese Weise ein sehr… hmmm… ergreifendes? berührendes? wahrhaftiges? Werk, dessen Bilder sich in Träume einschleichen und das einen erst einmal nicht losläßt.
Ich will die Lektüre empfehlen, kann aber jede und jeden verstehen, die es sich nicht zumuten wollen. Mein Exemplar ist zu entleihen.