Jede, die sich mit Fremdsprachen außerhalb des eigenen Dialekts beschäftigt weiß: nichts ist schwieriger zu übersetzen als Idiome (hier verwendet im Sinne von eigentümliche Wortprägung oder Redewendung). Soweit zur Vorrede.
Neulich hat unser amerikanischer Kollege, der im heimischen Idiom (nun verwendet im Sinne von Sprechweise einer regional oder sozial abgegrenzten Gruppe) eine sehr bildhafte und metaphernreiche Sprache verwendet, auf die er außerdem ausnehmend stolz ist, hingegen mit dem deutschen Team seine ganz persönliche Version der deutschen Sprache spricht, davon berichtet, wie er seinen Gesprächspartner mit “Eiern im Gesicht” zurückgelassen habe. Auf den Gesichtern der deutschen Kollegen zeichnete sich daraufhin große Verwirrung ab.
Habe als bekennender Idiom-Fan zur Aufklärung beitragen können: Wer “egg on the face” hat, steht dumm da, hat sich also lächerlich gemacht.