# In meinem Haushalt gibt es einen Ort, da warten totgeliebte Kleidungsstücke auf ihre letzte Reise. Sie werden nicht in einem anonymen Altkleidercontainer verscharrt, sondern stattdessen in einem – üblicherweise schönen warmen – fremden Land ein letztes Mal sehr gerne getragen. Anschließend verbringen sie ihren Lebensabend dort. Ohne mich. Oy, Corona! Der Korb wäre jetzt dann voll.
# Was genau ist ein “triftiger” Grund, die Grenze nach Österreich zu überschreiten? Lust auf Nockerl? Dringender Italienbedarf? Freunde, Verwandte, Schwarzgeld?
# “Ab auf die Dahamas”. Hatte ich dergleichen Unfug nicht schon neulich verboten?
# Lob hingegen an Alexander Kühn (Spiegelredaktion): die Wortschöpfung “Wutkoch” findet mein Wohlgefallen. Geht auch als alliterative Beschimpfung sehr schön glatt von der Zunge: Oh Attila, du veganer Wutkoch, du!
# “Irgendwas Schlimmes”, sagte ein Freund neulich, “mußte ja zu unseren Lebzeiten noch passieren.” Also, von mir aus nicht. Ich hätts auch ohne Krieg, schlimme Naturkatastrophen und Pandemien bei mir daheim ganz lässig bis zum Ende meiner Tage aushalten können.
# Kommt das nur mir so vor oder hat das Fehlen von Chemtrails viel mehr Aluhutspinner freigesetzt als früher?