Stock Exchange

Bob, the Broker: Kein Mensch nennt Robert Bob, nur ich und nur jetzt, aus alliterativem Anlass.

Man muss wissen, dass er ein leidenschaftlicher Day-Trader ist und am späten Vormittag seinen security Aufgaben nicht überintensiv nachkommen kann, weil er da Aktien handelt. Wir haben nämlich einen Deal: er ruft die Wetterleute an (“Ma bro’ in da weather department”), damit ich am Wochenende Sonne bekomme, ich zünde Kerzen an, damit seine Aktien steigen. Funktioniert irgendwie. Also hat er sich heute die Zeit genommen und mir mal ganz grundsätzlich die Börse erklärt:

“There was this guy callin’ in on my cell phone and he asked me, if I had a broker. I said ‘sure, man – you talkin’ to him – it’s Robert Johnson. Me, maself and I.’ And then he wanted to know, if I wanted to make a lot more money. Y’know what I told him? ‘I’d make a lot mo money, if I had mo money. And I won’t share with any broker man. I love the bottle stuck right  in my mouth.’ And I can handle BIG bottles.”

Und ich krieg seitdem das Bild vom großen schwarzen Robert mit einer Milchnuckelflasche nicht mehr aus dem Kopf…

Es ist soweit…

in San Francisco ist jetzt Sommer. Ich wollt’s ja auch nicht glauben: das bedeutet nämlich, dass über der Stadt eine dicke fette Tiefnebeldecke liegt aus der es löckchenfördern drizzled.

Fährt man dann am Abend gen Süden, sieht man zum ersten Mal für diesen Tag blauen Himmel und Sonne. So geht das nun schon seit meinem “Strandtag” am letzten Sonntag und drückt ein wenig aufs Gemüt… Vor allem, da “meine Hälfte” von San Bruno (östlich der Bahnlinie) bislang immer zuverlässig “on the sunny side” lag. Außer diese Woche. Es ist so feucht und brrhhh, ich habe gerade im Garten die erste Schnecke überhaupt getroffen.

So geht’s nicht weiter.

Und man hat ein Einsehen mit mir: http://www.weather.com/outlook/recreation/outdoors/weekend/94066?lswe=San%20Bruno,%20CA&lwsa=Weather36HourOutdoorsCommand&from=whatmenu_dropdown_ski – damit kann ich leben.

Katzenklo

Nachbars fette Katze denkt, mein Garten sei ein großes herrliches Katzenklo. Ich denke das nicht. Ich habe auch keine Lust mehr,  jeden Abend nach frischen Häufchen, ach was, Haufen zu suchen. Was tut man also als moderne Frau? Man recherchiert im Internet, welche Gegenmittel es gibt. Und stößt auf Emma Cooper, die unter der Überschrift „Wie man Katzen aus Ihrem Garten Erfahren Sie, wie man Katzen Abseits Ausgezeichnete Pflanzen“*

folgende Tips zu geben hat:

“Egal, ob Sie Katzen lieben oder hassen sie, es ist sicherlich richtig, dass sie sich von sich selbst Schädlinge im Garten. Von Prolongation Pflanzgut und Graben bis neu bepflanzten Flächen, die aus ihrer “Visitenkarten”, wenn Sie nicht möchten, dass sie, was sie tun können, eine Menge Schaden. Sie können auch töten, Tier-und Pflanzenwelt und die Flöhe. Hier sind einige Möglichkeiten, um die Katzen von einer Belästigung der sich in Ihrem Garten.

  1. Entfernen Sie alle “Einlagen”.Katzen erkennen ihre WC Bereiche von der Geruch (so tun wir!), So sauber, bis alle Kasinos und entsorgen Sie sie sicher. Sie können sich Krankheiten, so dass nicht sie auf den Kompost.
  2. Neue Gerüche. Viele Gerüche bestimmen Katzen vom Betreten oder Verlassen ihres Kot. Schalen von Zitrusfrüchten ist eine Möglichkeit, und Sie können Kaffeesatz, wenn Sie eine von ihnen. Chili-Pfeffer-Sprays auch, sind aber weniger CAT-freundlich! Silent Roar ist ein Produkt aus Löwe Mist, so um die Katzen, aber vielleicht ziehen Sie das Einpflanzen Lavendel – ist es ein anderer Geruch Katzen nicht mögen, aber es ist einfacher auf eigene Nase!”

Ich glaube, ich werde das dem Sauvieh einfach das nächste Mal beim Kacken vorlesen. Die macht das nie wieder!

* http://www.howtodothings.com/de/home-garden/wie-man-katzen-aus-ihrem-garten

PS: Es scheint mir einleuchtend, dass, “Löwe Mist” auf eine Hauskatze tatsächlich abschreckend wirken mag…

Google Maps

findet nicht nur alles, sondern teilt einem auch bei der Suche nach dem Bahnhof von Belmont, CA mit: “Ort wurde geschlossen”

Zone 2, 995 El Camino Real, Belmont, CA‎ – (800) 660-4287‎
Ort wurde geschlossen
.
Kein Wunder, dass immer mal Züge im Süden verloren gehen…

Roberts Wort zum Montag

“Y’know what? People have issues. I have my issues. They’ve they issues. And sometimes they want me to deal with they issues.

I ignore.”

Beachbaby

Endlich! Es ist ernstzunehmender Sommer, das Auto schafft einen erhöhten Aktionsradius – also ab an den Strand. Ich hatte mir San Gregorio Beach ausgesucht, das ist eine schöne knapp einstündige Fahrt durch Hügel und Wälder, vorbei an großen Stauseen, wirklich sehr hübsch. Die Außentemperaturanzeige meldete knappe 90° F, alles, wie es sein sollte.

Allerdings: je mehr ich mich dem Pazifik näherte, desto stärker fiel die Temperatur und als ich am Strand parkte, waren es gerade mal noch 58° F und alles lag grau in grau im Nebel. Sollte es dort üblicherweise einen Horizont geben, war er heute gut getarnt. Hmmmm. Wo ich schon mal da war, habe ich meine Jacke und ein Buch mit an den Strand genommen und mich auf einem Stück Treibholz zum Lesen niedergelassen. Irgendwann war mir der Wind dann doch zu kalt und ich habe mir von Richard (wenn ich fahre, sagt Richard den Weg, wenn Toni fährt, ist es Delphine) einen ganz besonders schönen Rückweg vorschlagen lassen. Über die “Old La Honda Road”,  ein einspuriges Sträßchen, das sich hoch in einen Eukalyptuswald windet. Traumhaft schön, weit genug weg vom Wasser, also  inzwischen wieder so warm, dass ich alle Fenster weit offen hatte und der Eukalyptusduft ins Auto hineinwaberte  (hatte die Anmutung von einer Fahrt durchs Erkältungsbad).

In einem Wechselspiel von Licht und Schatten (manchmal bildeten die Bäume so eine Art Laubtunnel über der Straße) und durch Schwälle gelber Blätter hindurch (das knipselt so lustig unter den Reifen), schraubte ich mich einmal hoch und dann wieder nach unten – das war richtig richtig schön. Wenn schon nicht zu Wasser, so hat sich Nordkalifornien doch zu Land von seiner schönsten Seite gezeigt.

Wundervolle Welt der Produkte

  • Auf der 3D-Brillenpackung im Kino gestern Abend wurde darauf hingewiesen, dass die Brille nicht vor UV-Strahlung schütze. (Bekanntes Kino-Risiko. Klar.)
  • Auf der Packung mit der eingeschweißten Salami steht: “It’s a Sandwich waiting to happen”. (Hab ich mich immer schon gefragt, wie ein Sandwich denn einfach so passieren kann.)
  • Und auf der 25 fl oz Spülmittelflasche prangt ein riesiger roter Aufdruck: “56% more then 16 oz size”

Aha. Und?

Im Drogeriemarkt

Die 10 Minuten Wartezeit auf meine Friseurin wollte ich rasch nützen, um gleich gegenüber bei Walmart noch eine Nachfüllpackung zu kaufen. Da sie nicht mehr da zu finden waren, wo sie letzte Woche noch standen, fragte ich bei einem Mitarbeiter nach. Dessen doch eher verblüffende Gegenfrage: “Did you check online?” mußte ich verneinen – ich wollte doch auch nur wissen, wo sie das Zeug denn nun wieder hingeräumt hätten. Das fand er auch beklagenswert, “they” (finstere Mächte, wahrscheinlich) räumten und dekorierten hier ständig um, man finde nie, was man suche. Ja, das ist mir auch aufgefallen und deswegen nochmal: wo steht das jetzt? Wisse er auch nicht, müsse er den Manager holen.

Der wußte auch nicht, befragte mehrere Mitarbeiter und einer empfahl mir schließlich Gang G, da sei das Gesuchte, “most probably”. Das war mir zu unsicher: Der Gang ist knapp 20 Meter lang, und rechts und links mit allem Möglichen vollgestopft, also habe ich den Kenntnisreichen gebeten, mitzukommen und mir den Lagerort genauer einzugrenzen. Der Manager, auf Customer Satisfaction aus, oder einfach nur gelangweilt, ging auch mit und so entdeckten wir selbdritt die einzige im Laden verfügbare Packung. Das Management übernahm den Transport zur Kasse, der andere die Konversation: ” You are such a lucky person…” Sischer dat.

Ich glaube nicht, dass ich das in Deutschland auch nur ein einziges Mal vergleichbar erlebt habe. Hier ist das doch eher die Regel.