Ich hatte ja so Spaß an diesem Gemüseporno: http://bit.ly/18NCWM5
The Eagle has landed
und the Eagle friert. 25° C und San Bruno Wind – das fühlt sich im Vergleich zum deutschen Sommer schon recht frisch an.
Mehr demnächst.
Habemus Visam
Onkel Sam hat sich’s zwar überlegen müssen, aber dann doch gemerkt, daß seinem Land ohne mich was fehlt.
Nach Warten auf Nachricht, Warten auf Termin, Warten auf Zweit-Termin ist jetzt Warten auf Paß mit Visum und Warten auf Fluggesellschaft zur Bestätigung des neuen Rückflugtermins angesagt.
Warum denke ich nur ständig an Godot?
Sendepause
Die Frau Flock vom flockblog ist gerade in Deutschland unterwegs, hat verdammt viel um die Öhren und kommt drum grad nicht zum Schreiben.
Wird alles wieder anders und viel besser!
Zusammenarbeit
Man möchte es kaum glauben, aber es sieht so aus, als arbeiteten das US-Konsulat in der Gießener Straße, die Deutsche Bahn und der Fremdenverkehrsverband “Frankfurt und Umland” sehr eng zusammen. Erstere haben sich nämlich noch nicht festlegen können, ob sie mein Visum verlängern wollen und mich gleich für den nächsten Montag nochmal zum Vorturnen eingeladen, zweitere übernehmen den Transport (wochenends teuerer) und für drittere ist Karin zuständig, die mich in Palmenhäuser führt, und mit mir auf dem Lohrberg Handkästrios speist.
Could be worse. Zum Beispiel ohne Karin.
So mag ich das: Sommer in Deutschland!
Unbenommen davon, was der Immigration-Officer morgen im Frankfurter Konsulat über die Verlängerung meines Visums zu entscheiden gedenkt, ich rechne den Herrschaften schon jetzt hoch an, daß sie mich bei angenehmen Außentemperaturen vorgeladen haben und ich nicht dick eingemummelt im Schnee herumstapfen muß.
Gestern haben Karin und ich einen sehr schönen Ausflug nach Mainz unternommen. Mit der S-Bahn! Wir mußten zu meiner Überraschung weder singen noch lachen, dafür gab es gleich zwei sehr katholische Kirchen besichtigen (die halbe Stadt gehört der Erz-Diezöse, mindestens), zum Ausgleich Schiffchen am Rhein-Ufer beim Schiffchenfahren zugucken und dann lokale Weine und Spundekäs verköstigen. Und alles nur im T-Shirt, ohne das vorsichtshalber mitgeführte Hoodie auch nur einmal überziehen zu müssen. Hach! Anschließend noch eine helle warme Sommernacht mit Orangenschnitz-Mondsichel.
So mag ich das: Sommer in Deutschland!
Und, wie war dein Tag, Schatz?
Wenn mir die Kollegin schreibt: “It’s been a harry day” vermute ich ein Idiom. Wenn dann nicht einmal das Urban Dictionary weiß, was gemeint ist, gehe ich nachfragen und höre, daß ein “hairy day” die hiesige Entsprechung zum “voll echten Scheißtag, ey” ist.
Habe beschlossen, meine schlechten Tage ab sofort Harry zu nennen. Das nimmt viel vom Horror.
Manche wissens gleich*
Der Wind hat mir diesen Buchfetzen heute in den Vorgarten geblasen. Er war aber schon wieder weiter, bevor ich um eine Erklärung bitten konnte. Und nu? Was will er mir damit sagen?
* Für die anderen hier die Auflösung: “Catch22” ist ein Roman von Joseph Heller, in dem der Held, Yossarian, versucht, aus dem Krieg entlassen zu werden, weil er verrückt sei. Dies verweigern ihm seine Vorgesetzten aber mit der Begründung, daß es vollkommen normal ist, nicht im Kampf sterben zu wollen und er darum nicht verrückt sein kann. Catch22 eben.
1000 x Nebel
“Komm’ Er einmal her, Pursche! Hat Ihn denn sein Meister nicht gelehrt, daß Ihre Majestäten des Abends ihre Hügel in dickem Doppelfettschlagrahm wünschen und daß es besonders Seiner Allerhöchsten Majestät, dem König, vor Hüttenkäse graust? Viel zu krümelig und mager. Das macht Er mir morgen besser, sonst ist Er die längste Zeit hier am Hofe der Nebelmacher gewesen!”

