Gestern in der Unterfahrt: Rabih Abou-Khalil

War das ein schönes Konzert! Sooooo schön! Meiner Begeisterung vom letzten Mal https://flockblog.de/?p=48852 habe ich nichts hinzuzufügen, außer, dass wir dieses Mal quasi mit auf der Bühne saßen und keinen Meter Luftlinie entfernt von Jarrod Cagwin und seinem aus vielen vielen Schagmodulen selbst gebauten Herrlich-Percussion-Schlagzeugwunder. Sooo nah (s.u.)

Ich hatte das letzte Mal (stell dir vor, Herr M. aus M., das ist schon wieder drei Jahre her) eigentlich nur zu beanstanden, dass der Meister ein bißchen sehr viel quasselt, so wie es nach der Vorankündigung der Unterfahrt auch wieder zu befürchten war: “Nicht nur mit seiner Oud versteht er sich als Geschichten-Erzähler – seine Ansagen sind geradezu legendär. Sie klingen, als würde einer Kapitel aus tausendundeiner Nacht mit heutigen Kabarett-Pointen würzen.”

Aber nein, er scheint ein weiser Mann zu sein und auf die Ratschläge wohlmeinender Menschen zu hören und hat in seinen Zwischenmoderationen die Altherrenhistörchen ausgelassen und nur kurz was zur nächsten Nummer und ihrer Entstehungsgeschichte gesagt. Hat das sowieso schon brillante Konzert (Hach! Hach! Hach!) nur auf noch weitere Höhen gehoben.

Ein wunderbarer Abend vor zu Recht bis zum letzten Plätzchen ausverkauften Haus!

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