Nein! Nein! Nein!

Gleißendes Licht durchsticht meine Lider. Ah, wah, nein! Ich mag nicht wachwerden, mag nicht aufstehen, weil ich weiß, was das Licht bedeutet. Überall liegt wieder weißer kalter nasser Dreck. Bääh! Dazu dröhnt der Schneepflug, jeder Winzhund da draußen verbellt Schneewehen, und lästiges Jungvolk juchzt. Viel zu früh! Lasst mich doch alle in Ruhe!

Dabei war ich sicher, der Bayernwinterwettergott und ich hätten uns seit meinem Zuzug damals geeinigt, dass die Schneefallgrenze in Garmisch liegt und München von diesem Mist unbelästigt bleibt. Kann mir das nur so erklären, dass der Gott und sein Sturmtief Elli wortbrüchig und wahnsinnig geworden sind (“Wir sind die Größten, wir legen das ganze Land lahm…”) oder der Vertrag trickreich befristet war oder hier auch, wie überall auf der Welt, alles den Bach runtergeht. Den zugefrorenen Bach.

Können wir das jetzt bitte bleiben lassen? Ich kann nicht Winter! Ich mag nicht Winter! Das ist Körperverletzung! Mich schmerzen die morschen Knochen und meine Laune ist im Keller (3. von zwei Untergeschossen, wohlgemerkt).

Eine Runde Mitleid bitte.

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