Weil so ein neuer Lebensabschnitt ja auch gestaltet werden will, habe ich mir Mim ausgedacht. Mim ist die supercoole griffige Abkürzung für “Mittwoch morgens um halb elf” und steht für die unglaublichen Freiheiten, die man als berufstätiger Mensch um diese Tageszeit eher so nicht hat. Nämlich unter anderem die, Mittwoch in der Früh in eine Ausstellung zu gehen oder eine Matinee oder… und dort mutterseelenallein der Kultur zu frönen.
Jaha! Neihein! Von wegen. Ich habs jetzt zwei Mal ausprobiert, letzten Mittwoch und heute, weil ja hätte sein können, dass es am Wochentag liegt, und kann berichten: es funktioniert nicht. Beide Male war’s rappelvoll und beide Male kann ich als mein einziges Verdienst vorweisen, dass ich das Durchschnittsalter gesenkt habe. Aber auch nur das.
Unterdurchschnittlich war noch nie mein Ziel und darum wird Mim hiermit wieder eingestampft. Pah!
* Diese Überschrift fällt, wie leider viel zu vieles, in die Kategorie Brecht hat recht.