Gelesen: Mariko Tamaki (Writer) und Jillian Tamaki (Artist) – “Ein Sommer am See”

So geht Graphic Novel, wenn sie gut gemacht ist. Klare Linien, naturalistische Zeichnungen, die Bewegung, Gefühle, den Sommer einfangen und die sehr glaubhafte und berührende Geschichte eines Mädchens auf der Schwelle zum Erwachsenwerden.

Der einzige Makel ist die an manchen Stellen doch sehr ungelenke Übersetzung aus dem amerikanischen. Da hätte ein letztes Mal Drüberlesen eines guten Lektorats Wunder gewirkt.

Aber sonst? Lesen! Lesen! Lesen! (Und vor allem jungen Mädchen schenken, die gerade zum Puberino werden und noch nicht viel mit sich und der Situation anfangen können.)

Gelesen: Brian K. Vaughan (Writer) und Kyle Hotz/Eric Powell (Artists) – “The Hood – The Saga of Parker Robbins”

Kleinkrimineller kommt im Rahmen seiner Tätigkeit an Gegenstände, die ihm beruflichen Aufstieg verheißen, namentlich Stiefel, die ihm ermöglichen zu fliegen und einen unsichtbar machenden Tarnumhang, allein, der Dämon, von dem sie sind, verlangt eine Gegenleistung. Soweit, so Faust.

Mehr passiert dann aber auch nicht über die drei Geschichten, die in diesem Sammelband vereint sind. Das Artwork ist auch nichts Spezielles. Zeitverschwendung.

Wer Comics mag, wird sich freuen, wenn er diesen im roten Bücherschrank bei der Feuerwehr findet und vielleicht gefällt er ja dieser Person.

Aus dem Vokabelheft

Immer mehr Menschen lese ich in einem Artikel über die Bergwacht in der Wochenend-SZ “verunfallen in den Bergen”. Habs nachgesehen: Das Wort gibt es, laut Duden, in der “Amtssprache, besonders schweizerisch”.

Können wir uns bitte, wenn denn schon einer abstürzt, bitte wieder auf “verunglücken” einigen? Herr Unterstöger (geprüfter Sprachlaborant der Redaktion), übernehmen Sie.

Überall und immer

Im hier zitierten Artikel aus der Süddeutschen geht es um ein Sauerteighotel. Ja, sowas gibts, für Fragen dazu wende man sich an diese Leute. Mir geht es darum auszuschließen, dass man auch nirgends sonst versehentlich die Sabine mitnimmt. Ey.

Geht’s noch?

Tagsüber im Nordbüro den Heizlüfter auf Hochtouren laufen lassen müssen und dann auch noch solche Meldungen wie die unten und die Meteorologen unken erst recht mit Hinblick auf das Wochenende… Halloho?

Irgendwie war mir der Klimawandel sympathischer, als er noch Global Warming hieß.

Tengo miedo

Meine schon lange andauernden Studien in Spanisch tragen Früchte. Ich kann zum Beispiel schon fließend ausdrücken, dass ich Angst habe. Was vor allem an Duolingos Beispielsätzen liegt:

(A: “Ich will meine Ferien mit dir planen.”; B: “Willst du mit mir in den Wald gehen?”)

Keine zwei Wochen mehr…

… und ich habe immer noch keinen Bloß-nicht-in-München-sein-Flug gebucht.

Werde aber trotzdem von der Anschaffung eines

sowie hochhackiger Schuhe absehen.