Auch in der ORF-Mediathek: “Vorstadtweiber”

Von einer gewöhnlich gut unterrichteten Quelle erfahre ich, dass “der Uli Brée (Co-Drehbuchautor von “Vier Frauen und ein Todesfall”) das Buch zu “Vorstadtweiber” geschrieben” habe und die Quelle die Verfilmung ganz lustig findet. In der Ösi-Mediathek sind die ersten fünf Folgen verfügbar, und wo grad nicht mehr mehr Folgen von den Vieren zu haben sind, dann schau ma doch amoi.

Brée ist vom Dorf in die Stadt, vielmehr in deren schlimmste Variante, die Vorstadt gegangen und wir lernen nicht mehr nur vier, sondern fünf Frauen kennen (Inflation läßt halt keinen aus), deren Aufgabe Luxus ist (man denke Ken: “I do beach”), Shoppen, Friseur, Zumba sowie Intrige, Klatsch und Ehebruch. Gut geschrieben, gut besetzt (Simon Schwarz spielt einen ganz herrlichen Arschlochgatten), gut gespielt – ganz lustig. Kann ich bestätigen.

Darüber hinaus fällt auf, nicht zuletzt durch die zeitliche Nähe, in der ich die Serien angeschaut habe und ein trotz Hitze noch halbwegs funktionierendes Kurzzeitgedächtnis, dass Herr Brée ein ausgesprochen talentierter Wiederverwerter seiner Scherze und Gags ist. Falls er mal eine Karriere auf einem Recyclinghof anstreben sollte, hat er gute Chancen. Ist nicht schlimm, denn sie funktionieren ja hier wie dort, sollte man aber wissen, wenn man sich auf das Double Feature einläßt.

Kann man anschauen.

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