Statt eines weiteren Sechsteilers haben sich die Macher von “Good Omens” offensichtlich entschieden, die Serie in einer einzigen spielfilmlangen Folge abzuwickeln. Hmmm. Die ist so… mittel. Also nicht so ganz schlecht, aber auch nicht so richtig mitreißend gut. Der Bentley darf wieder brennend durch die Gegend (inklusive Universen) heizen, Michael Sheen und David Tennant dürfen in diversen Kostümen glänzen, und Jung-Jesus (Bilal Hasna), dessen Wiederkunft (“The Second Coming”, inklusive Apokalypse) die Handlungsbasis bilden, ist ein ganz reizender naiver junger Mann aus dem Nahen Osten und verschwindet irgendwann und ohne Sinn und Zweck wieder. Das war gar nix. In einer IMDB-Kritik schreibt ein User: “Jesus was underused.” Genau richtig und in sich ein affenkomischer Satz.
Es war sicher gut gemeint, nach all den Widrigkeiten, die die Fortsetzung erfahren hat (wer mehr wissen will, konsultiere das Internet) die Fans nicht mit einem Cliffhanger allein zu lassen sondern ihnen eine Art Abschlussfilm zu geben, halt das, was der Angelsachse “Closure” nennt. Es ist ja auch kein schlechter Film. Aber, siehe oben, gut ist er eben auch nicht.
Schade.