Nachtrag zum Fasching

Als bekennender Faschingsmuffel habe ich das Wort “pappbenast” erfunden, und mich darüber wahrscheinlich mehr amüsiert, als ich es bei einem Jeckenumzug plus drei Beuteln Kamelle getan hätte.

Darum war es nur recht und billig, dass ich heute Nachmittag, entgegen der sonst üblichen bayerischen Gepflogenheiten, nicht frei hatte. In einem ansonsten leeren Bürogebäude neben ungestörter Arbeit die Zeit gefunden, darüber zu kontemplieren, dass das deutsche Äquivalent zu “holding down the fort” wohl “die Stellung halten” ist, dem Amerikaner der Begriff “Stallwache” jedoch vollkommen fremd zu sein scheint. Wenig überraschend, wer sich nach einem “home where the buffalo roam” sehnt, dessen Viecher stehen auf der Prärie rum. Und nicht im Stall.

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