sei der Grund gewesen, weswegen ein Sänger in New York seinen Auftritt nach 45 Minuten abgebrochen habe. Finde ich verständlich, würde ich auch machen, wenn mir eine blutrünstige kriegsbemalte Horde brüllend mit Tomahawks das Publikum wegmetzelte. Lohnt ja auch nicht, für einen leeren Saal zu singen.
Ach, ich liege falsch? Tatsächlich ist “Scalping” ein Fachbegriff aus der Musikbranche. Professionelle Händler sichern sich im Vorverkauf große Kontingente. Dann gilt das Konzert als ausverkauft und die Eintrittskarten werden zu Phantasiepreisen weiterverscherbelt, genauso wie bei Schweinehälftenwetten an der Börse. Der Künstler allerdings profitiert von den Mehreinnahmen nicht, hört dafür aber aus Protest halt früher auf.
¡No pasarán!