Besten Dank, oh Wettergötter,

für das Erhören meines Gebets. Hat ja super funktioniert: Wetterleuchten auf tiefschwarzem Wolkenhimmel, Blitze aus jeder Richtung und Donnergrollen auch und schließlich Wassergüsse, die jeden Zauberlehrling doppelt erblassen lassen. Sehr schön. Man hats ja gut so als Mensch mit Dach über dem Kopf, nebendran statt mittendrin, kühle feuchte Windschübe auf der schwitzigen Haut, ein Schleckeis zur Wetter-Show, und reingehen können, wenn das Wasser schließlich knöchelhoch auf dem Balkon steht. Doch, alles sehr fein. Bin zufrieden.

Nur eine Frage treibt mich um: wieso heißt in der Hochsprache diese Art von Wetter “Unwetter”? Weil, im Dialekt, also im süddeutschen Sprachraum inklusive Österreich (sorry) ist das (nur?) ein “Wetter”?

Falls wer diesbezüglich sprachwissenschaftlich bewandert ist, würde ich mich über eine Erklärung freuen.

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