Metropoltheater: The Black Rider

Vor inzwischen 20 Jahren (Kinder, wie die Zeit vergeht, wenn man Spaß hat!) eröffnete das Metropoltheater draußen in Freimann seine erste Spielzeit mit dem Black Rider und jetzt geht das Stück in diesem Haus in seine letzte Staffel. Sagen sie. So ein Quatsch! Solange sich die wunderbare Viola von der Burg und die nicht minder großartigen Herren Christian Baumann und Andreas Thiele noch irgendwie auf den Beinen halten und den Text merken können, sollen sie das bitte einfach weitermachen. Ja? Dann ist gut. Danke.

Eine ausführlichere Kritik hatte ich bei meinem ersten Besuch geschrieben (wen’s interessiert: https://flockblog.de/?p=28800) und die Inszenierung ist nach wie vor ein Höhepunkt im Münchner Theaterschaffen und hat trotz (oder wegen?) der langen Spieldauer kein bißchen von ihrem Zauber verloren. Dem Vernehmen nach sind für manche Vorstellungen noch Einzelkarten zu haben, wer kann, versuche eine zu bekommen; er/sie wird einen ganz tollen Abend erleben. Zum Reinschmecken hier der Trailer: https://bit.ly/2FsB6XO

Abschließend muß ich die Frage der Dame zitieren, die in der Pause nach draußen trat, ziemlich fassungslos in den Himmel über Freimann und den von dort rieselnden Schnee blickte und soforrt von der Welt im allgemeinen und ihrer Begleitung im besonderen in schwer beleidigtem Unterton wissen wollte: “War das angesagt?”

Hmmm. Mußten wir doch soforrt die Folgefragen diskutieren: Was, wenn nicht? Stopft sie den Schnee dann in die Wolken zurück? Oder wer anders? Und in wessen Zuständigkeit fällt dergleichen? Es ist wie immer: der Vorhang zu, und alle Fragen offen.

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