Wenn man Katastrophenschützern glauben wil, leben wir hier in einer saugefährlichen Gegend.
1. Es brennt. “Fire drills” sind an der Tagesordnung (in Schulen, Gemeinden, Office Parks, überall), was nicht zuletzt an der Bauweise der Gebäude – Holzlatten und Tyvek Housewrap – und den abenteuerlich darüber montierten Stromtrassen liegen mag. Außerdem dokumentiert der Energieversorger PG&E bis heute nicht ordentlich, wo genau er seine Erdgasleitungen verlegt und weniger Waldbrände sind durch die Dürre auch nicht gerade zu erwarten.
2. Es wackelt. Der San Andreas Graben war für Siedlungsgründer, egal ob Indiander, tschuldigung “Native Americans”, Missionare, Gold- oder Totengräber offensichtlich die allererste Wahl – und drum üben wir in diesem viel zu dicht besiedelten Flecken Land regelmäßig Erdbeben, denn “The Big One” steht uns innerhalb der nächsten 40 Jahre ins Haus. Empfohlen werden stabile Türrahmen sowie Wasservorräte und Taschenlampen, Bargeld und dann “Duck&Cover”.
3. Wasser wallt. Heute ist die “Tsunami Prepardness Week” angelaufen. Ja, Tsunamis haben wir auch noch, kein Wunder, wenn man sich auf einer Halbinsel zwischen einer riesigen Bucht und einem noch viel riesigeren Ozean niederläßt. Sollte das Meer sich erheben, “here’s what you need to do to stay safe: keep calm; walk or run to higher ground, 100 feet above sea level or 1 mile inland“.
Dann schauen wir mal, wer zuerst kommt. Wahrscheinlich ist, daß es eine Kettenreaktion geben wird. Ob da die “Disaster-Kits”, die man gerade wieder überall günstig kaufen kann, in allen Größen, für Erwachsene, Kinder, Haustiere, wirklich nützen? Vermutlich hilft einfach nur umziehen. Oder, und das scheint die allgemeine Maxime zu sein, sich mit dem heiligen Florian gutzustellen. Muß mal schauen, ob der Mexikaner für den auch ein Kerzerl hat.
also mit den kerzerln vom mexikaner wär’ ich ja vorsichtig – angesichts der chaoten von PG&E weiss man ja nie, was grad so in der luft liegt … und in die luft fliegt …
“Indiander” – oh, so wie in “Durcheinander”…