- Für die Kategorisierung der Geschlechter in “die Matz” und “der Lapp” (geht weder umgekehrt noch ohne einander) verweise ich auf den ersten Teil des Berichts.
- Im Übrigen müssen wir wohl um Abbitte ersuchen. Also, Frau Carola: es liegt an uns und nicht an Ihnen. Den meisten Gästen Ihres Hauses scheint das, was Sie wahrscheinlich “liebevoll dekoriert” und ich “augenkrebsauslösend” nenne, gut zu gefallen. So gut, dass sie den Gatten oder die mitreisende Freundin davor und damit ablichten. Ich hab nur eins (von vielen) Kissen fotografiert. Das muss reichen. Nicht, dass mir die Linse platzt.
- Verpasst haben wir, zu unserem großen Bedauern, den Tanztee (faul auf der Sonnenterrasse den Bäumen beim Blühen zugeschaut) und den Tanzabend (dem Griechen den gesamten Tagesfang weggefressen) mit Pepi Grunzendorfer.
Scho schad.
Bestimmt. - Der schönste Mann im Thermenjuwel ist der Wolle mit der Tolle. Ein eher hagerer Typ mit vogelartiger Physiognomie, der gerne in Beckenecken lehnt und mit ruckartigen Kopf- bzw. Augenbewegungen seine Umwelt beobachtet. Damit ihm nur keiner nahekommt und etwa seine sorgsam und aufwendig ondulierten Haarstränge, jeweils seitlich rechts und links von der Glatze angeordnet, naßmacht.
- Ich glaube ja, dass man in Bad Füssing als männlicher heimatverbundener Jugendlicher in der Berufsberatung eine Ausbildung zum “Kurschatten” vorgeschlagen bekommt. Den Lehrplan würd ich gerne mitgestalten dürfen – hey, ich hab die Ausbildereignungsprüfung damals mit Auszeichung bestanden, ich kann das.
- In der Therme stehen vereinzelt lebensgroße Bronzestatuen weiblicher Nackter. Kleine feste Brüste, nackte Achselhöhlen, flacher Bauch, nackte Scham, fester Hintern, so, wie Arno Breker sie schuf. Ich habe trotz intensiver Recherche weder einen Hinweis auf den Künstler und noch weniger auf ihre Provenienz gefunden…
* Gemäß dem Motto des großen Denkers Karl Valentin: “Der Mensch is’ gut, aber die Leut’ san a G’sindel!”
