Gelesen: Terry Pratchett – “Strata”

“Strata” ist uralt, aus dem Jahre 1981, eines der ersten Pratchett-Bücher überhaupt und behandelt die Erfindung der Scheibenwelt, bevor sie die Scheibenwelt wurde, die wir heute alle kennen. Eigentlich ein ganz normaler Science-Ficition-Roman über Terraforming, unterfüttert mit wissenschaftlichen Daten. Bis auf einmal bekannt wird, dass irgendwer irgendwo in einem weit entfernten Universum eine flache Erde gebaut haben soll. Und ein Team bricht auf, um zu ermitteln. Die menschliche Spezialistin “Kin”, die es schon auf über 200 Lebensjahre gebracht hat und nicht daran denkt, diesen Lauf zu stoppen, ein vierarmiger extrem starker sehr humorloser Kung-Krieger namens “Marco” sowie eine Shand, ein ca. 3 Meter langes bärenähnliches Wesen mit Stoßzähnen und einem 65-silbigen Namen “ihr könnt mich ‘Silver’ nennen”. Außerdem ein geheimer Agentenrabe, von dem keiner der anderen weiß und der jedem Poe-Fan große Freude macht.

Wie gesagt, ganz normale Feld-Wald-Wiesen-Sience-Fiction, bis auf einmal Drachen den Himmel verdunkeln, musizierende Elfen auftauchen und ein Skelett im schwarzen Umhang. Plus Sense.

“Strata” ist mehr für die Vollständigkeitsleser als für Pratchett-Neulinge. Erstere werden aber ihren Spaß haben. Meins kann ausgeliehen werden.

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