Ach, Mensch!

Die Tage sind glutheiß, die Nächte auch. Es entwickeln sich bereits Phantasien von einem langen milden stetigen Landregen, der Land und Menschen abkühlen soll. Hach!

Gestern, nach dem Theater, tritt man auf die Straße in Schwabing und sieh da, unten Pfützen, oben anhaltendes Getröpfel. Und was tut der Mensch? Er beschwert sich, weil falsches Schuhwerk und fehlende Kopfbedeckung und der weite Weg zur U-Bahn und überhaupt, verdammter Regen!

Ach, Mensch! Ich darf noch einmal meine weise greise Nachbarin aus San Bruno zitieren: “Nichts können wir weniger ändern als das Wetter. Und über nichts reden wir mehr…”