Gestern war ich zur Vollendung meines persönlichen Dreiländertheatersommers beim Braunauer Bauhoftheater, dazu später mehr.
Im Anschluss, wie immer, der gemütliche Ausklang bei den gastgebenden Freunden auf der Terrasse, mit toller Wetterleuchtenlasershow, gepflegtem Gespräch sowie geistigen Getränken und, herrlich, leichter Gänsehaut auf den unbekleideten Oberarmen. (Vielen Dank, auch wie immer!)
Da kann es dann schon einmal vorkommen, dass einen nächtlicher Harndrang um kurz vor 5:00 Uhr früh aus dem Bett treibt. Was außerdem vorkommt, ist, dass der ausgesprochen stimmgewaltige Nachbarshahn Lothar die Sonne begrüßt. Und wenn Lothar mal grüßt, dann grüßt er. Stu-undenlang. Und zwar immer dann, wenn die Gästin gerade noch einmal schön am Wegdämmern ist. Lothar grüßt und es ist ihm wurscht, dass die Sonne längst aufgegangen ist und ein weiterer heißer Tag schon lang begonnen hat. Wenn, wie man mir erklärt, Stimmgewalt und Zeugungskraft bei Hähnen korrelieren, dann muß Lothar schon ganze Legionen kleine gelbe Gackerl gezeugt haben und hat schwer vor, die Truppenstärke noch massiv auszubauen.
Ich hingegen bin um viele Stunden Schlaf gebracht worden und wünsche Lothar eine chronische Angina an und in den Hals und wenn das nicht klappen sollte: siehe Überschrift.