Aber wenn es warm und trocken wäre, könnten Ameisen draußen spielen und das essen, was sie sonst auch essen. Und nicht meine Zahnbürste anknabbern, im Spülbecken ihre Version von “Panem et Circensis” veranstalten und in meinem Strickzeug verwirrende neue Muster kreieren. Wenn ich am Vorabend eine Stange Butter in die hierfür vorgesehen Butterdose lege, dann deswegen, weil ich sie morgens gerne streichfähig hätte und ich halt mal keine kalte Butter mag. Ich tue das nicht, um am nächsten Tag in eben diese Butterdose neben einem kleinen Rest Butter eine Meute Ameisen vorzufinden. Vollgefressen, mit erhöhtem Cholesterinspiegel und unentwegt weiter wuselnd und noch mehr Kumpels dazuholend. Das habt ihr nun davon, ihr Sauviecher! Die Butterräuber samt Restbutter in der Tonne und an allen strategisch geeigneten Punkten die guten grünen Nexalotte-Köder aufgestellt.
Sterbt, Elende! Oder geht raus.
*Schwäbisch für “Um mich geht’s dabei ja gar nicht.” / Subtext: “Die ganze Welt drehe sich gefälligst um mich.”