Gelesen: Walter Krämer und Roland Kaehlbrandt – “Lexikon der schönen Wörter: Von anschmiegen bis zeitvergessen”

Bevor ich dieses Buch verschenke, wollte ich doch mal kurz hineinlesen, um sicher sein zu können, dass es wirklich so wunderschön ist, wie der Titel verheißt. Ist es.

Jedem der Wörter ist ein Zitat vorangestellt, in dem es verwendet wird, schon allein das macht Freude. Und die Auswahl erst! Die die Wörter zusammengetragen habenden Autoren schreiben in ihrem Vorwort: “Vielen Wörtern dieser Art liegt eine Geisteshaltung zugrunde, die wir heute leicht als altmodisch empfinden. Langsamkeit, Bedächtigkeit, Sorgfalt und auch ein gewisser Autoritarismus schwingen bei manchen von ihnen mit. Andrerseits sind sie eben sehr genau in ihren Nuancen – und sie sind eindeutig erfunden worden, sind also Sprachkunstwerke im Kleinen.” Hätte ich nicht schöner sagen können, darum habe ich zitiert.

Wer in seiner Welt eine ebenso sprachnärrische Person wie mich hat, macht der mit diesem Lexikon eine Freude. Ganz bestimmt.

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