- …geht man über lange Flure auf einem ausgetretenen bläßlichen Sisalteppichboden, an dessen Ende vor langer Zeit einmal der strahlende Neubau des Hotels stand. Jetzt ist mehr Patina.
- Betritt man mein Zimmer, das mehr so eine Flucht ist, fällt zuerst der lange breite geflieste Gang ins Auge, auf dem im Bedafsfall Linedance- oder Menuettuntericht gegeben werden kann.
- Linkerhand finden wir einen zehntürigen vollverspiegelten Wandschrank, zwei Meter weiter die Toilette, nach weiteren drei Metern den Badesaal. Gegenüber das Ankleideboudoir mit jeweils rechts und links einem fünftürigen Wandschrank, wovon aber nur die rechte Seite mit Spiegeln versehen ist.
- Gleich rechts geht es in den Wohn- und Schlafbereich, mit Schreib- (+ Kühlschrank und Kochnischelchen) und Frisiertisch (+ Spiegel), Sitzgruppe und alles mit Extrastauraum. Durch einen Torbogen betreten wir nun das Schlafgemach mit einem Kingsizebett, darauf so viele Zierkissen, wie sie nur ein Weltklasse-Tretrisspieler stapeln kann. Von hier aus geht es zur Terrasse mit Blick auf den Palmengarten.
Wäre ich hier zu zweit, würden wir einander ständig suchen…