Wenn der Spon einem Tatort 3 von 10 möglichen Punkten gibt, dann ist das normalerweise eine Qualitätsgarantie und meist eine Folge, die sich anzusehen lohnt, zumindest, wenn man einen ähnlichen Sinn für Schwachsinn hat wie ich.
Dieses Mal hatte der Spon leider recht. Von ein paar wirklich witzigen Dialogen (die allesamt bereits in den Kritiken zitiert wurden) und der Fachkenntnis der Frau Major in Sachen Konjunktiv abgesehen, hangeln sich Eisner und Fellner durch ein eher langweiliges “Outbreak”-Szenario in der österreichischen Provinz, immerhin mit soviel Komparserie wie noch nie. Der Mord ist am Ende doch bloß ein saudummer Unfall und die Moral von der Geschicht allenfalls, dass man einen Beamten vom Katastrophenschutz nicht ärgern soll, weil der einen sonst für die nächsten drei Wochen in einen Quarantäne-Schneewittchensarg steckt.