Das Buch wird gehyped und best gesellert, der Autor in denselben Dystopie-Olymp katapultiert wie Cormac McCarthy. Und warum das alles? Vollkommen zu Recht.
Es geht um das, was wäre wenn, nach all den Stellvertreterkriegen, die die “Vereinigten” Staaten auf der Welt geführt haben, ein zweiter Sezessionskrieg auf ihrem eigenen Boden entbrennte, inklusive aller Greuel und Grausamkeiten (Drohnen, Folterlager, Entführungen, Black Sites, Einsatz von B- und C-Waffen, Selbstmordattentate etc. pp.) und getoppt von den Folgen des Klimawandels.
Mich hat das Buch so vollkommen eingesogen, dass ich sehenden Auges das Risiko eingegangen bin, das möglicherweise letzte schöne Wochenende dieses Sommers nicht am See zu verbringen, sondern recht statisch (in der Fahrtzeit hätte ja ich nicht lesen können) auf dem Balkon fixiert und jede Seite verschlingend.
Die deutsche Übersetzung ist dieser Tage erschienen und soll recht gut geraten sein. Ich lege die Lektüre hiermit einer und einem jeden sehr ans Herz. Lesen! Lesen! Lesen!