Fleischeslust

Die Ärztin hat neulich ohnehin wegen der schlechten Eisenwerte geschimpft (“Ja essen Sie denn gar kein Fleisch??” – doch, das doppelte Fragezeichen war deutlich zu hören gewesen) und mir ist schon seit Tagen nach einem schönen Stück sehr blutigen Fleisches, das allenfalls mal für einen wenzigen Moment Kontakt mit der heißen Grillpfanne hatte – Gründe genug, mir mal wieder ein richtig schönes Entrecôte zu gönnen.

Weil ich mich kenne (Augen immer größer als Magen), nehme ich beim Landmetzger meines Vertrauens auf dem Markt trotzdem nur das kleinste und dann muß ich angesichts des geforderten Preises einmal sehr tief durchschnaufen. Huiuiui! Im mexikanischen Supermarkt hätte dieser Klumpen Rind allerhöchstens die Hälfte gekostet und wäre dafür von besserer Qualität gewesen.

Aber dafür gibt es in Amerika weder Pfisterbrot noch Quark.

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