13 Folgen lang Hexen in New Orleans. Weiße Magie, Schwarze Magie, Vodoo, Gator, Hühner, Schlangen, alte Hexen, junge Hexen, eine Sumpfhexe (Lily Rabe), die auf Stevie Nicks abfährt, Stevie Nicks als sie selbst, die alte Hippiehex, eine Voodoo-Priesterin, die nebenberuflich einem Friseursalon vorsteht (Angela Bassett), eine böse alte rassistische Menschenquälerin (Kathy Bates – solche Rollen liegen ihr) sowie eine Handvoll Männer, die allesamt einen Sparren haben.
Alle Hexen sind auf ihre Weise hochbegabt, können Tote zum Leben erwecken (der Frankensteinmythos läßt bei der ersten Bastelnummer grüßen), Telepathie und -kinese, mit einem Fingerschnippen Häuser einstürzen lassen oder in Brand setzen – es ist viel los. Der Tod einer Figur ist allenfalls fakultativ und nur dann wirklich final, wenn gerade gar keine Hexe Zeit hat.
Einen Teufel gibt es auch, den Papa Legba (angelehnt an den traditionellen Baron Samedi mit hübschen Tattoos und Zylinderhut) und wer ihm seine Seele verkauft, landet am Ende in der schlimmsten aller denkbaren Höllen.
Ganz besonders toll waren – wie schon in den ersten beiden Staffeln, und da in ganz anderen Rollen – wieder Jessica Lange (machtbesessene Supreme des Covern) und Evan Peters (Frankensteins Monster, eine überwiegend stumme Rolle).
Mir hats viel Spaß gemacht. Staffel 4 steht auf dem Weihnachtsprogramm.