Nimmer ganz neu zum Strömen: “The Sheep Detectives”

Der Film entspricht ganz exakt den in ihn gesetzten Erwartungen, hat aber ein paar hübsche kleine Details zu bieten:

  • Gleich zu beginnt blökt der MGM-Löwe statt zu brüllen, sehr nett.
  • Eine Schafdame hält bis zum Ende des Abspanns an ihrer Mördertheorie fest (“It was the maid”).
  • Wenn ein Schaf “Mopple” heißt, kann es nur vom wunderbaren Chris O’Dowd gesprochen werden – das war sogar noch besser als erwartet.

Nicht zufrieden bin ich damit, dass

  • Emma Thompson schon wieder als biestiges Businessweib im fuchsiafarbenen Schößchenkostüm gecastet wurde. Die kann mehr.
  • ausgerechnet Tosin Cole, ein Mann mit schwarzer Hautfarbe, Schäfer in einem Dorf in England sein soll. Und dann ist er auch noch böse und will aus den wolligen Reizendviechern Hammelkoteletts machen. Da hat die Geschichte mit der politischen Korrektheit arg seltsame Blüten getrieben.

Aber sonst: entspricht der Film ganz exakt den in ihn gesetzten Erwartungen.

Kann man anschauen, muss aber nicht. Ist genau wie bei der Vorlage “Glenkill”. Kann man lesen, muss aber nicht.